<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866</id><updated>2011-12-05T08:36:10.347-08:00</updated><title type='text'>Nürnberg und die Politik</title><subtitle type='html'>Köpfe, Stimmen und Meinungen! Wir beobachten und hören ...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110640049653111686</id><published>2005-05-04T12:40:00.000-07:00</published><updated>2005-05-07T09:18:21.100-07:00</updated><title type='text'>Rücktritt von Dr. Markus Söder vorprogrammiert?</title><content type='html'>Das Leben eines Generalsektretärs in der Politik ist kurz (6 Monate, 2 Jahre, 14 Monate, 17 Monate). Wir beobachten. Was wird Dr. Markus Söder dann nach seiner Abwahl oder seinem Rücktritt tun wollen? Wir alle beobachten die letzten Monate von Dr. Markus Söder (Orginalquellen sind verlinkt):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Söder im Chat: 12. Mai 2005 um 14.00h:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.csu.de/home/Display/Aktuelles/Veranstaltungen/pas2005/pas2005_06&lt;br /&gt;... wir berichten! ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;CSU-Söder im Chat&lt;/strong&gt; – ein Rückblick: "Das war das allerletzte - &lt;strong&gt;meine Wahlentscheidung hat sich um 180 Grad gewandelt!"&lt;/strong&gt; Gestern Abend, 21:10 Uhr, kurz nach dem onlinekosten-Chat. 80 User in heller Aufregung, fühlten sich verraten und verkauft, um ihre Online-Minuten betrogen. Was war passiert? &lt;a href="http://winfuture.de/news,6004.html"&gt;http://winfuture.de/news,6004.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Söder-Watch:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://haushaltsueberwachungsliste.blogspot.com/2005/01/kleine-gehssigkeiten-erhalten-die.html"&gt;http://haushaltsueberwachungsliste.blogspot.com/2005/01/kleine-gehssigkeiten-erhalten-die.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Söder-Bashing!:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://www.superlupo-magazin.de/viewtopic.php?t=1049"&gt;http://www.superlupo-magazin.de/viewtopic.php?t=1049&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Man muss sich das nur einmal vorstellen:&lt;/strong&gt; keinen Stoiber, keinen Söder mehr im Fernsehen, ... das wäre doch etwas feines. &lt;a href="http://www.lumma.de/eintrag.php?id=237"&gt;www.lumma.de/eintrag.php?id=237&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allen voran ritt &lt;strong&gt;Markus “The Master of Nonsense” Söder ... &lt;/strong&gt;Gut gebrüllt Löwe, nur hast du übersehen dass du ein reichlich unwichtiger Gnom bist, und (juchee!) einer Regierungspartei nicht sagen kannst, wann und was sie sagt und tut. &lt;a href="http://www.myalterego.de/index.php?p=59#more-59"&gt;http://www.myalterego.de/index.php?p=59#more-59&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.myalterego.de/index.php?cat=3"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo ist Friedman?&lt;/strong&gt; Eine konkrete Frage an Dr. Markus Söder, ...: „Was hätten sie getan, um das 10 Milliardenloch zu stopfen?”. Leider gibt &lt;strong&gt;Dr. Markus Söder keine konkrete Antwort&lt;/strong&gt;. Er gibt eigentlich gar keine Antwort auf die Frage. Er gibt parteipolitisches Blabla von sich. ...Und was macht die Moderatorin? Die gibt sich damit zufrieden. Kein Nachfragen, kein Stutzen. ... Wo bitte ist Friedman? &lt;a href="http://www.haitech-blog.de/comments.php?id=425_0_1_0_C"&gt;http://www.haitech-blog.de/comments.php?id=425_0_1_0_C&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Chance verpaßt....&lt;/strong&gt; Am Freitag hätte ich am Nürnberger Flughafen wunderbar dem CSU-Mineralsekretär Markus Söder ein Bein stellen können ... Söder ist ja echt das offene Geständnis, daß es keine schlechte Presse gibt, sondern nur keine Presse. &lt;strong&gt;Er ist jederzeit für irgendeine Schlagzeile gut&lt;/strong&gt;, und ist sie auch noch so unsinnig oder auch sogar wissentlich falsch. Hauptsache Schlagzeile. &lt;a href="http://www.myblog.de/showarchiv.php?what=1004&amp;blog=jLog"&gt;www.myblog.de/showarchiv.php?what=1004&amp;amp;blog=jLog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;N24: GdP-Chef: "Söder hat keine Ahnung": &lt;/strong&gt;Der Chef der Polizeigewerkschaft GdP bezichtigt CSU-Mann Söder der Ahnungslosigkeit - weil der Bundeskanzler Schröder vorgeworfen hat, mitschuldig an den Taten von Kinderschändern zu sein...&lt;a href="http://www.n24.de/politik/inland/?n2005022816262000002"&gt;http://www.n24.de/politik/inland/?n2005022816262000002&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist es also passiert, und alle Warmduscher, Gerüchtekocher und Eiskaltschreiber haben daneben gelangt &lt;strong&gt;(denn als Staatssekretär, speziell als solcher des Innenministers Beckstein, war er nie im Gespräch):&lt;/strong&gt; Der Söder Markus ist ... &lt;a href="http://www.brehm-nuernberg.de/presse/2003-10-18-nn.htm"&gt;http://www.brehm-nuernberg.de/presse/2003-10-18-nn.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Stoibers Kettenhund außer Kontrolle?&lt;/strong&gt; Wenn der CSU-Generalsekretär dem Kanzler eine Mitverantwortung für das traurige Schicksal des getöteten Jungen gebe, "&lt;strong&gt;zeigt dies nur die Charakterlosigkeit des Herrn Söder&lt;/strong&gt;". Der Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck .. "&lt;strong&gt;wer wie Söder mit solchen Vorwürfen arbeite, habe jeden "politischen Anstand verloren und wohl einen Sprung in der Schüssel&lt;/strong&gt;". SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter sprach von "&lt;strong&gt;abwegigen Entgleisungen&lt;/strong&gt;". &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,343970,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,343970,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Pronold: Herr Söder, Frau Merkel ist keine Kuh! &lt;/strong&gt;Der CSU-Generalsekretär Markus Söder hat im Unions-Streit über die Gesundheitsreform mehrfach gesagt die Kuh muss vom Eis". Dazu erklärt der stellvertretende BayernSPD-Landesvorsitzende Florian Pronold, MdB: Markus Söder ist als politischer Rüpel bekannt. ... &lt;strong&gt;Es ist deshalb verständlich, wenn Söder Frau Merkel gerne loshaben möchte&lt;/strong&gt;. Sie aber als Kuh zu bezeichnen, die vom Eis muss, ist trotzdem unverschämt. Zumal sich auf das Wiederkäuen dummer Ideen ohnehin niemand so gut versteht wie Söder selbst." &lt;a href="http://www.bayernspd-newsticker.de/blog/archives/2004_10.html"&gt;www.bayernspd-newsticker.de/blog/archives/2004_10.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Titanic-Magazin": Kein Zweifel: Der Mann ist am Ende.&lt;/strong&gt; Doch wie in allen riskanteren Vitae und Existenzen gab es auch hier, eine quasimagische Sekunde lang, die Option auf Umkehr und gelingendes, würdiges Leben, ja humanitas: nämlich im Dezember 2004, während eines Zeltlagers der christsozialen Pfadfinderjugend "Nürnberger Luchse". Stargast: Ex-Mitglied M. Söder himself... &lt;a href="http://www.titanic-magazin.de/archiv/0205/soeder1.php"&gt;&lt;strong&gt;http://www.titanic-magazin.de/archiv/0205/soeder1.php&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zack, da war er wieder:&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;der Firlefranz Söder, der Lothar Matthäus der CSU&lt;/strong&gt;, der bei so einem Schwachsinnsthema einfach nicht die Klappe halten kann... &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2004/09/23/a0156.nf/text"&gt;http://www.taz.de/pt/2004/09/23/a0156.nf/text&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe gerade im &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/58951" target="_self"&gt;Heise Ticker&lt;/a&gt; mal wieder was von Markus Söder gelesen. &lt;strong&gt;Ich bin zwar selber Mitglied in der CSU, aber jedes Mal in letzter Zeit, wenn ich von diesem Generalsekretär der Partei etwas lese, kommt mir so langsam die Galle hoch...&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://blog.marc-stuermer.de/2005/04/25/markus-soeder/"&gt;http://blog.marc-stuermer.de/2005/04/25/markus-soeder/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Söder-ismus:&lt;/strong&gt; Ein neuerlicher &lt;strong&gt;Auswurf von Markus Söder&lt;/strong&gt;, seines Zeichens Generalsekretär der CSU, diesmal macht er die Regierung für einen Sexual- und Kindesmord verantwortlich... &lt;strong&gt;Ich finde diesen Wahrheitspanscher genauso schlimm wie die rassistischen Pickelgesichter der NPD&lt;/strong&gt; oder ähnlicher Zusammenrottungen, die von der guten alten Zeit schwärmen. &lt;a href="http://www.blogigo.de/ZooStation/entry/58663"&gt;http://www.blogigo.de/ZooStation/entry/58663&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als &lt;strong&gt;„Spargeltarzan“&lt;/strong&gt; bezeichnete&lt;a href="http://www.n-tv.de/357854.html"&gt;&lt;strong&gt; n-tv&lt;/strong&gt; &lt;/a&gt;auf der Webseite des Senders dieser Tage den CSU-Generalsekretär Markus Söder. &lt;strong&gt;Der hatte wohl geglaubt, eine positive Presse zu bekommen, als er der Berliner BZ ein interview zum weißen Gemüse gab.&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://sehpferd.twoday.net/stories/620082/"&gt;http://sehpferd.twoday.net/stories/620082/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Die Zeit":&lt;/strong&gt; Ob die Journalisten wüssten, wie man in der Landtagsfraktion über Söder spreche? Seit damals verfolgt ihn dieser Reim: &lt;strong&gt;„Blöd, blöder, Söder.“ &lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2004/28/S_9ader"&gt;http://www.zeit.de/2004/28/S_9ader&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Die Süddeutsche":&lt;/strong&gt; Wie man in der bayerischen Staatspartei ganz nach oben kommt – eine Anleitung in zehn Schritten. Am Beispiel von Markus Söder. ... Planen Sie Ihre &lt;strong&gt;Intrige&lt;/strong&gt; mit Umsicht, ein, zwei Jahre vor der nächsten Wahl zum Bezirksvorsitz: Sie wissen am besten um die Schwächen Ihres Freundes und Förderers ... &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/39/45993/"&gt;http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/39/45993/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Söder tut es "überhaupt nicht leid" &lt;/strong&gt;Auch nach dem "Benimm-Treffen" zwischen Landtagspräsident Alois Glück (CSU) und den Fraktionschefs von CSU, SPD und Grünen will sich CSU-Generalsekretär Markus Söder für seine Anschuldigungen an die Adresse von Bundeskanzler Gerhard Schröder nicht entschuldigen. Immerhin: Die Fraktionschefs sind sich einig, dass solche Äußerungen im Parlament nicht Schule machen sollen. Schlechte Benimm-Noten für Söder: &lt;a href="http://www.br-online.de/bayern-heute/artikel/0503/02-umgangsformen/index.xml"&gt;http://www.br-online.de/bayern-heute/artikel/0503/02-umgangsformen/index.xml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Union dürfte kaum Skrupel haben der &lt;strong&gt;NPD&lt;/strong&gt; Wähler abspennstig zu machen. Gerade Leute wie Söder oder Beckstein sehe ich hier in erster Reihe..." &lt;a href="http://groups.google.de/groups?q=s%C3%B6der&amp;hl=de&amp;amp;lr=&amp;scoring=d&amp;amp;selm=cu0ree%246me%2401%241%40news.t-online.com&amp;rnum=4"&gt;http://groups.google.de/groups?q=s%C3%B6der&amp;amp;hl=de&amp;lr=&amp;amp;scoring=d&amp;selm=cu0ree%246me%2401%241%40news.t-online.com&amp;amp;rnum=4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ist Herrn Söder zu attestieren, &lt;strong&gt;daß er etwas wirr redet,&lt;/strong&gt; jedenfalls in einem Interview mit der BerlZ: &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/414791.html"&gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/414791.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Berliner Tageszeitung":&lt;/strong&gt; Aber bevor Stoiber Söder in dieses Amt hob, galt der junge Aufsteiger als &lt;strong&gt;nicht vermittelbar&lt;/strong&gt;. Dennoch kritisierten CSU-Politiker wie der damalige Chef der Landtagsfraktion, &lt;strong&gt;Alois Glück&lt;/strong&gt;, Söder sei nicht geerdet in der Partei und vertrete deren Werte nicht hinreichend. Zudem kritisierten Parteifreunde seine Wortmeldungen als &lt;strong&gt;intellektuell blamabel&lt;/strong&gt;. Hinter vorgehaltener Hand nannten sie ihn einen &lt;strong&gt;Sprücheklopfer&lt;/strong&gt;. &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/1119/blickpunkt/0001/"&gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/1119/blickpunkt/0001/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Öffentlich eskaliert ost der Streit zwischen CSU und Grünen um eine Ausweitung von DNA-Tests. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, nannte CSU-Generalsekretär &lt;strong&gt;Markus Söder&lt;/strong&gt; am Mittwoch &lt;strong&gt;ein&lt;/strong&gt;en &lt;strong&gt;"rechtsstaatslosen Gesellen ohne Anstand"&lt;/strong&gt;. &lt;a href="http://www.superlupo-magazin.de/viewtopic.php?p=28446#28446"&gt;http://www.superlupo-magazin.de/viewtopic.php?p=28446#28446&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann heißt Markus Söder... &lt;strong&gt;Als solcher ist er prädestiniert dafür, möglichst auffällig und lautstark Dinge zu sagen, die eigentlich keiner hören will&lt;/strong&gt;. So auch dieses Mal. &lt;a href="http://www.seidu.de/about/tagebuch/archives/2004_04.jsp"&gt;http://www.seidu.de/about/tagebuch/archives/2004_04.jsp&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Analphabeten...&lt;/strong&gt;22:01 Uhr Grauenvoll. Man kommt heim, öffnet den Briefkasten und was findet man? So ein CSU-Pamphlet. .... erklärt Euren Schmierblatt-Verteilern bitte, dass ein Aufkleber "Keine Werbung einwerfen!" auch und gerade für Euer Altpapier gilt. Danke.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.xpbulletin.de/t13842-0.html"&gt;www.xpbulletin.de/t13842-0.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110640049653111686?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110640049653111686/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110640049653111686' title='20 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640049653111686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640049653111686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2005/05/rcktritt-von-dr-markus-sder.html' title='Rücktritt von Dr. Markus Söder vorprogrammiert?'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-111547300951250428</id><published>2005-04-17T11:33:00.000-07:00</published><updated>2005-05-07T06:38:21.713-07:00</updated><title type='text'>Meinungen über Söder (Zitatensammlung)</title><content type='html'>Quelle: &lt;strong&gt;Söder dir einen --&gt; &lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.finger.zeig.net/archives/707/"&gt;http://www.finger.zeig.net/archives/707/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bemerkenswertes über den Menschen Söder:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Schuld hat zwar immer der Täter, bei Wiederholungstätern aber ist Schröder indirekt für jedes Verbrechen an Kindern mitverantwortlich - weil Rot-Grün keine einzige Regel verschärft hat.” Die Bundesregierung gehöre “zum Kartell der Schuldigen”.&lt;br /&gt;(CSU-Generalsekretär Markus Söder in der “Bild am Sonntag” vom 27.2.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Söder hetzt von Tag zu Tag blöder.”(&lt;br /&gt;SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Es ist von jeher Aufgabe des CSU-Generalsekretärs gewesen, Fragen auch sehr zugespitzt zu formulieren.”&lt;br /&gt;CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Söder hat keine Ahnung.”&lt;br /&gt;Konrad Freiberg, Chef der Polizeigewerkschaft (GdP)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Das ist ein Maß an moralischer Verkommenheit, wie wir es lange nicht gesehen haben … ein Amoklauf.”&lt;br /&gt;(SPD-Fraktionschef Franz Müntefering)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“So reagiert Väterchen Frust.”&lt;br /&gt;(CDU-Generalsekretär Volker Kauder)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Ein Generalsekretär muss nicht immer ein Diplomat sein”&lt;br /&gt;(CSU-Chef Edmund Stoiber)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Beurteile die Menschen nicht nach dem, was sie reden, sondern nach dem, was sie tun.”&lt;br /&gt;(Adolph Freiherr von Knigge)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-111547300951250428?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/111547300951250428/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=111547300951250428' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/111547300951250428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/111547300951250428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2005/04/meinungen-ber-sder-zitatensammlung.html' title='Meinungen über Söder (Zitatensammlung)'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-111547207400976828</id><published>2005-04-03T06:25:00.000-07:00</published><updated>2005-05-07T06:41:49.936-07:00</updated><title type='text'>Nürnberger Nachrichten schreibt..</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Pressebericht zu Dr. Markus SöderNürnberger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Generals Erotik&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Jetzt ist es also passiert, und alle Warmduscher, Gerüchtekocher und Eiskaltschreiber haben daneben gelangt &lt;strong&gt;(denn als Staatssekretär, speziell als solcher des Innenministers Beckstein, war er nie im Gespräch):&lt;/strong&gt; Der Söder Markus ist Generalsekretär der CSU und damit irgendwie vorerst am Ziel seiner Wünsche und Träume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Übervater Edmund Stoiber hat ihn ins Zentrum der Macht geholt, wo er nun schalten und walten kann, wie es eines Generals der Scharfmacher geziemt. Allerdings hat er offenbar ein Schälchen Kreide neben den Futternapf seines Hundes Enzo gestellt, damit sie beide nicht zu aggressiv werden. "Bei aller Erotik der Verpackung", flötete der Söder bei seiner Vorstellung, habe der Inhalt immer Vorrang. Das wird man sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin gratulieren sogar die Nürnberger Jusos dem neuen General Custor und fordern gleich süffisant ein verstärktes landespolitisches Engagement vom "Sprücheklopfer Nummer 1 der Republik - die Nürnberger Kommunalpolitiker aller Parteien werden es ihm danken". Immerhin gestehen die Jungsozen als letzte vom Stamm der Sioux ein: "Eines hat die CSU der SPD eindeutig voruas, sie gibt auch jungen Mitgliedern die Möglichkeit, Spitzenpositionen in der Partei zu übernehmen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Söder habe vor allem durch seine politische Flexibilität überzeugt; an einem Tag wollte er dies, am nächsten das, am übernächsten was ganz anderes. "Der Vorteil von politischer Inhaltslosigkeit ist eben auch, dass man Spitzenämter angetragen bekommt", höhnt Juso-Chef Thorsten Brehm, &lt;strong&gt;deshalb werde wohl auch in Zukunft der SPD-General wohl kaum aus den Reihen der Jusos kommen&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Peter Reitzner&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Nürnberger Nachrichten - 18./19.10.2003 - Seite 18&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.brehm-nuernberg.de/presse/2003-10-18-nn.htm"&gt;http://www.brehm-nuernberg.de/presse/2003-10-18-nn.htm&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-111547207400976828?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/111547207400976828/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=111547207400976828' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/111547207400976828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/111547207400976828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2005/04/nrnberger-nachrichten-schreibt.html' title='Nürnberger Nachrichten schreibt..'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-111071551067355267</id><published>2005-03-11T02:11:00.000-08:00</published><updated>2005-03-13T04:05:10.676-08:00</updated><title type='text'>Benimm-Treffen mit Alois Glück!</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Söder tut es "überhaupt nicht leid"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Auch nach dem "Benimm-Treffen" zwischen Landtagspräsident Alois Glück (CSU) und den Fraktionschefs von CSU, SPD und Grünen will sich CSU-Generalsekretär Markus Söder für seine Anschuldigungen an die Adresse von Bundeskanzler Gerhard Schröder nicht entschuldigen. Immerhin: Die Fraktionschefs sind sich einig, dass solche Äußerungen im Parlament nicht Schule machen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitate:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Schuld hat zwar immer der Täter, bei Wiederholungstätern aber ist Schröder indirekt für jedes Verbrechen an Kindern mitverantwortlich - weil Rot-Grün keine einzige Regel verschärft hat." Die Bundesregierung gehöre "zum Kartell der Schuldigen".&lt;br /&gt;(CSU-Generalsekretär Markus Söder in der "Bild am Sonntag" vom 27.2.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Söder hetzt von Tag zu Tag blöder."&lt;br /&gt;(SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist von jeher Aufgabe des CSU-Generalsekretärs gewesen, Fragen auch sehr zugespitzt zu formulieren."&lt;br /&gt;CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Söder hat keine Ahnung."&lt;br /&gt;Konrad Freiberg, Chef der Polizeigewerkschaft (GdP)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das ist ein Maß an moralischer Verkommenheit, wie wir es lange nicht gesehen haben ... ein Amoklauf."&lt;br /&gt;(SPD-Fraktionschef Franz Müntefering)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"So reagiert Väterchen Frust."&lt;br /&gt;(CDU-Generalsekretär Volker Kauder)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ein Generalsekretär muss nicht immer ein Diplomat sein"&lt;br /&gt;(CSU-Chef Edmund Stoiber)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Beurteile die Menschen nicht nach dem, was sie reden, sondern nach dem, was sie tun."&lt;br /&gt;(Adolph Freiherr von Knigge)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-111071551067355267?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/111071551067355267/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=111071551067355267' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/111071551067355267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/111071551067355267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2005/03/benimm-treffen-mit-alois-glck.html' title='Benimm-Treffen mit Alois Glück!'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110953191955208335</id><published>2005-02-25T11:20:00.000-08:00</published><updated>2005-02-27T11:18:39.553-08:00</updated><title type='text'>Stoibers Kettenhund außer Kontrolle?</title><content type='html'>Quelle: &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-343970,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-343970,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;veröffentlicht in Spiegel.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Empörung über Söder-Attacke "Mischung aus Lüge und Hass"&lt;br /&gt;Erzürnt haben Politiker von SPD und Grünen auf die Äußerungen des CSU-Generalsekretärs Markus Söder reagiert. Der Unions-Politiker hatte Bundeskanzler Schröder eine Mitschuld an Sexualdelikten gegeben. Führende Politiker der Regierungskoalition sprachen von "abwegigen Entgleisungen" und "Charakterlosigkeit" Söders.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,grossbild-307104-343970,00.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;CSU-Generalsekretär Markus Söder: Stoibers Kettenhund außer Kontrolle?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin - Entsprechende Äußerungen von CSU-Generalsekretär Markus Söder bezeichnete SPD-Chef Franz Müntefering am Sonntag in Berlin als "&lt;strong&gt;Mischung aus blanker Lüge und Hass&lt;/strong&gt;". Die Grünen nannten Söders Bemerkungen politisch unanständig.Söder hatte der "Bild am Sonntag" gesagt, der jüngste Kindesmord von München habe gezeigt, dass die Gesetze nicht ausreichten. Daher sei die rot-grüne Bundesregierung mitschuldig an solchen Verbrechen. Der CSU-Generalsekretär, von politischen Gegnern gern als "&lt;strong&gt;Kettenhund der CSU&lt;/strong&gt;" bezeichnet, kritisierte vor allem Regelungen, die eine Therapie statt Gefängnis für Serienvergewaltiger, Kinderschänder und Mörder vorsehen. "Das bisherige Gutachtersystem der Alt-68er-Generation hat versagt", zitierte die Zeitung den CSU-Politiker. Die Bundesregierung gehöre "zum Kartell der Schuldigen", weil sie sich effektiven Maßnahmen zum Schutz vor Kapitalstraftätern verweigere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In München hatte vor einer Woche ein vorbestrafter Kindermörder einen Neunjährigen getötet. Staatsanwaltschaft und Polizei hatten daraufhin kritisiert, dass gegen den Täter keine Sicherungsverwahrung habe verhängt werden können, weil dies bei dessen früherer Verurteilung nach Jugendstrafrecht nicht möglich gewesen sei.SPD-Chef Franz Müntefering erklärte, es gebe auch für Demokraten Grenzen der Zumutbarkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CSU-Chef Edmund Stoiber lasse diese Grenzen mit Hilfe Söders testen. "Für unsere Demokratie ist das gefährlicher als manche Extremisten je werden können, denn so wird die Gemeinsamkeit der Demokraten zerstört", sagte der SPD-Vorsitzende. SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter sprach von "&lt;strong&gt;abwegigen Entgleisungen&lt;/strong&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, sagte der Netzeitung, wer wie Söder mit solchen Vorwürfen arbeite, habe jeden "&lt;strong&gt;politischen Anstand verloren und wohl einen Sprung in der Schüssel&lt;/strong&gt;". Forderungen Söders, der Staat müsse gegen Sexualstraftäter endlich härter vorgehen, wies Beck mit dem Hinweis zurück, dass die Koalition in der letzten Wahlperiode das Sexualstrafrecht bereits verschärft habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Möglichkeit der Sicherungsverwahrung sei "erheblich erweitert" worden, betonte der Grünen-Politiker.Der Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bayerischen Landtag, Franz Schindler (SPD), rief zu einer sachlichen Diskussion auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn der CSU-Generalsekretär dem Kanzler eine Mitverantwortung für das traurige Schicksal des getöteten Jungen gebe, "zeigt dies nur die &lt;strong&gt;Charakterlosigkeit des Herrn Söder&lt;/strong&gt;".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110953191955208335?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110953191955208335/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110953191955208335' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110953191955208335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110953191955208335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2005/02/stoibers-kettenhund-auer-kontrolle.html' title='Stoibers Kettenhund außer Kontrolle?'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-111548121470815827</id><published>2005-02-01T08:48:00.000-08:00</published><updated>2005-05-07T08:53:34.713-07:00</updated><title type='text'>Söder in Chats!</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Dr. Söder im Chat:&lt;/strong&gt; 12. Mai 2005 um 14.00h:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.csu.de/home/Display/Aktuelles/Veranstaltungen/pas2005/pas2005_06"&gt;http://www.csu.de/home/Display/Aktuelles/Veranstaltungen/pas2005/pas2005_06&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... Auszüge des Chats folgen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;CSU-Söder im Chat – ein Rückblick:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Das war das allerletzte - meine Wahlentscheidung hat sich um 180 Grad gewandelt!"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Gestern Abend, 21:10 Uhr, kurz nach dem onlinekosten-Chat. 80 User in heller Aufregung, fühlten sich verraten und verkauft, um ihre Online-Minuten betrogen. Was war passiert? &lt;a href="http://winfuture.de/news,6004.html"&gt;http://winfuture.de/news,6004.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wer hat Söder im Chat erlebt? Wer kennt weitere Chat-Protokolle? Bitte melden (eine Journalistin hat angefragt) ...&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-111548121470815827?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/111548121470815827/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=111548121470815827' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/111548121470815827'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/111548121470815827'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2005/02/sder-in-chats.html' title='Söder in Chats!'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110639920612630130</id><published>2004-12-31T11:12:00.000-08:00</published><updated>2005-01-22T08:05:22.483-08:00</updated><title type='text'>"Die Süddeutsche" über Söder</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/,poll2/deutschland/artikel/39/45993/"&gt;http://www.sueddeutsche.de/,poll2/deutschland/artikel/39/45993/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Der Kandidat&lt;br /&gt;Mit 27 wurde er Landtagsabgeordneter, mit 36 Generalsekretär der CSU. Und seit es mit Monika Hohlmeier bergab geht, gilt er als Kronprinz Edmund Stoibers. Wie man in der bayerischen Staatspartei ganz nach oben kommt – eine Anleitung in zehn Schritten. Am Beispiel von Markus Söder. &lt;a class="r10999999" href="mailto:innenpolitik-online@sueddeutsche.de"&gt;Von Jan Heidtmann&lt;/a&gt; --&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I. Lehrjahre sind keine Herrenjahre&lt;br /&gt;Der hessische Ministerpräsident Roland Koch gründete mit 14 seinen eigenen Ortsverband der Jungen Union (JU). Das ist nicht zwingend, um in der Politik Karriere zu machen. Aber beginnen Sie früh, so wie Markus Söder: Mit 16 kann man Mitglied bei der CSU werden, er trat wenige Tage nach seinem Geburtstag ein.Wirklichen Erfolg haben nur Genies – davon gibt es auch in der Politik wenige. Oder die Hundertprozentigen – hier liegt Ihre Chance. Es geht jetzt darum, das politische Geschäft von der Pike auf kennen zu lernen, die Instinkte zu schärfen, den Unterschied zu verstehen zwischen Menschen, die einem nützen, und denen, die das nicht tun. Letztere sollte man schnell vergessen.Es geht um das Spargelstechen der Politik, um all das, was andere nicht machen wollen: Werden Bratwürste für das JU-Grillfest benötigt – besorgen Sie welche. Fehlt beim JU-Fußballspiel jemand im Tor – stellen Sie sich rein. Seien Sie immer da, wenn andere kneifen: beim Kleben von Wahlkampfplakaten, am Infostand, selbst wenn es schneit. Als Politiklehrling muss man Knecht sein können, Ehrgeiz und Engagement sind vorerst Ihr einziges Kapital.Die Schulkameraden schlagen sich jetzt vielleicht erstmals die Nächte um die Ohren, trinken Alkohol und hören Musik. Es sind die Verlierer von morgen. Sie dagegen sind bei jedem Treffen des JU-Ortsverbands dabei. Dann dürfen Sie auch einmal an einer Vorstandssitzung teilnehmen.Folgen Sie Söders Beispiel, suchen Sie sich möglichst früh einen Mentor. Er sollte einen guten Posten und eine viel versprechende Zukunft haben. Ein, zwei Jahre – länger dürfte es dann nicht dauern, bis Sie den Ortsverband übernehmen. Die Bratwürste holt nun ein anderer.Sie können stattdessen zum ersten Mal Politik machen, zum Beispiel die Begrünung eines Platzes in Ihrer Nachbarschaft fordern. Was Sie jetzt lernen, funktioniert im Ortsverband genauso wie im Kanzleramt: Leute umwerben, Kontakte knüpfen, Einfluss gewinnen, eine kleine Intrige spinnen. Wenn die Schulkameraden anschließend erzählen, Sie wollten schon mit 17 Ministerpräsident werden, wenn die Lehrer »jegliche soziale Fähigkeiten« bei Ihnen vermissen – dann sind Sie auf einem guten Weg.&lt;br /&gt;II. Brutus war ein guter Mann&lt;br /&gt;Sie haben Erfahrungen in der Politik gesammelt und ein ausgeprägtes Gespür für Macht entwickelt. Markus Söder war 24, als es ihn in die erste Reihe drängte, in den Bezirksvorsitz der Jungen Union. Doch es gab ein Problem: Dort regierte sein Mentor Peter Dilling. In solchen Fällen gilt es, die dunkle Seite der politischen Arbeit kennen zu lernen. Sie müssen ein erstes Mal Brutus sein.Planen Sie Ihre Intrige mit Umsicht, ein, zwei Jahre vor der nächsten Wahl zum Bezirksvorsitz: Sie wissen am besten um die Schwächen Ihres Freundes und Förderers; sorgen Sie dafür, dass diese auch in der Jungen Union bekannt werden. Bauen Sie Ihren Einfluss aus, indem Sie wichtigen Funktionären Posten versprechen, falls Sie gewählt werden. Denn politische Organisationen, das müssen Sie verstehen, funktionieren wie das Schneeballsystem eines Versicherungsvertriebs: Um in der Hierarchiepyramide selbst aufzurücken, braucht man immer neue Leute, die einen von unten stützen.Abends sollte das Telefon Ihr bester Freund sein: Irgendwo wartet immer die Frau eines mächtigen Parteimitglieds, bei der man sich einschmeicheln kann. Es wird erzählt, dass Söder so den Nürnberger Oberbürgermeister Ludwig Scholz für sich gewonnen hat. Geben Sie sich Ihrem Mentor niemals als sein Feind zu erkennen. Denn ohne die Fähigkeit, Vertrauen auch auszunutzen, kommen Sie nun nicht mehr weiter. Sentimentalität ist der Mühlstein um den Hals eines erfolgreichen Politikers. Was hatte der CSU-Politiker Peter Gauweiler noch über den jungen Edmund Stoiber gesagt? »Stoiber kennt sich mit den ganzen parteiinternen Machtstrukturen bestens aus… Ihm fehlt das Öl der Liebe. Wir kommen da aus verschiedenen Denkschulen. Mir geht es um die Sache, ihm eher um die Taktik.« Und wo steht Peter Gauweiler jetzt? Und wo Edmund Stoiber?&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110639920612630130?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110639920612630130/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110639920612630130' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110639920612630130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110639920612630130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/12/die-sddeutsche-ber-sder.html' title='&quot;Die Süddeutsche&quot; über Söder'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110640090450886211</id><published>2004-12-29T05:30:00.000-08:00</published><updated>2005-01-23T03:59:10.593-08:00</updated><title type='text'>Erhält Söder Nebeneinkünfte bei Baumüller?</title><content type='html'>aus der Süddeutschen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/39/45993/8/"&gt;http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/39/45993/8/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VII. Alles Private ist politisch&lt;br /&gt;Sie brauchen jetzt auch im Privaten ein solides Fundament, denn alles ist politisch – das wussten schon die 68er. Es gilt auch für Ihre Karriereplanung: Führten Sie privat bisher ein eher unstetes Leben, wird es Zeit zu heiraten. Die Tochter eines angesehenen Unternehmers Ihrer Heimatstadt wäre die ideale Partnerin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mehrt Ihren Einfluss und hat zudem ganz praktische Vorteile: Sie können jetzt aus Ihrem Viertel ziehen, weg von den Industriebrachen, dorthin, wo die Villen stehen, der Nachbar auch einen Doktortitel trägt und vor den Häusern BMW-Geländewagen und indische Steinskulpturen stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir merken an:&lt;br /&gt;Dr. Söder ist mit der Tochter des Unternehmens Baumüller verheiratet.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.baumueller.de/"&gt;http://www.baumueller.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dr. Söder ist Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei Baumüller!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110640090450886211?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110640090450886211/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110640090450886211' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640090450886211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640090450886211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/12/erhlt-sder-nebeneinknfte-bei-baumller.html' title='Erhält Söder Nebeneinkünfte bei Baumüller?'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110640040983147935</id><published>2004-12-17T11:25:00.000-08:00</published><updated>2005-01-22T07:13:49.720-08:00</updated><title type='text'>Der Verräter Deutschlands ist Söder selbst.</title><content type='html'>Türkenhasser Söder ist nicht Volkes Stimme&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.12.2004:&lt;br /&gt;Zu den neusten Aussagen des CSU-Generalsekretärs Söder zu den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei erklärt der bayerische SPD-Vize Florian Pronold, MdB:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Mehrheit der Deutschen ist gegenüber der Türkei viel aufgeschlossener als der Türkenhasser Söder. Wenn er behauptet, die Mehrheit der Deutschen sei prinzipiell gegen einen EU-Beitritt der Türkei, dann ist das schlicht gelogen. Tatsächlich gibt es dutzende unterschiedliche Umfragen zu diesem Thema. Wer fragt, ob die Türkei langfristig dazugehören soll, findet meist eine Mehrheit. Wenn es um einen sofortigen Beitritt geht, sagen die meisten nein.Das zeigt vor allem eines:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutschen stehen in dieser Frage hinter der Bundesregierung. Die SPD will keinen Beitritt von heute auf morgen, sondern ehrliche Verhandlungen. Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, dann kann die Türkei beitreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Verräter Deutschlands ist Söder selbst: Aus parteitaktischen Motiven gefährdet er das Zusammenleben mit unseren türkischen Mitbürgern und das Verhältnis zum Nato-Partner Türkei.“&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110640040983147935?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110640040983147935/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110640040983147935' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640040983147935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640040983147935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/12/der-verrter-deutschlands-ist-sder.html' title='Der Verräter Deutschlands ist Söder selbst.'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110640209336113062</id><published>2004-12-13T05:53:00.000-08:00</published><updated>2005-01-22T07:11:43.636-08:00</updated><title type='text'>"Mal ehrlich, das war sauknapp mit Söder"</title><content type='html'>"Böse Muselmanen"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weißenburger Tagblatt vom 18.11.2004&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Artikel "Mal ehrlich, das war sauknapp" über den Auftritt von Generalsekräter Markus Söder beim CSU-Kreisparteitag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Offenbar geschockt von Wahlergebnissen der DVU und NPD bei Landtagswahlen wird die CSU versuchen diesen Parteien keinen Raum zu bieten. Eigentlich eine erfreuliche Nachricht, aber die Mittel, die dazu benutzt werden, sind die gleichen wie die der faschistischen Parteien. In erster Linie geht es ihr nicht darum den Menschen die Ängste zu nehmen, sondern neue zu schüren. Schließlich versucht die CSU im ähnlichen Wählerklientel nach Stimmen zu fischen.&lt;br /&gt;Dementsprechend wird der Ton härter und populistischer. In Großstädten wie Nürnberg geht der bayerische Innenminister Günther Beckstein in Moscheen, möchte zeigen wie differenziert die CSU ist und eben nicht alle Menschen islamischen Glaubens mit Terroristen oder "ausländischen Verbrechern" in einen Topf wirft. Auf dem flachen Land wird Markus Söder zur Mobilisierung der eigenen Basis geschickt um mal kräftig auf den Tisch zu hauen und mit einer ganz anderen Sprache zu sprechen. Dort wird vor der islamischen Religionsgemeinschaft gewarnt und der Untergang der deutschen Kulturhoheit innerhalb seiner eigenen Grenzen beschworen. Letztendlich muss die CSU auch wieder das C in ihrem Namen präsentieren, weil es auf Weihnachten zugeht und man ein weiteres unchristliches Jahr wenigstens mit einem Rundumschlag gegen den Islam beenden möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem "Unentdeckten Land" der Zukunft ist es vielleicht auch besser vorsichtig zu sein und zu warnen, aber die islamische Religionsgemeinschaft in einem Satz mit "ausländischen Verbrechern" zu nennen ist arg rechtslastig und könnte man auch aus den NPD-Wahlprogrammen entnehmen. Außerdem arbeitet der CSU - Generalsekretär mit falschen Zahlen. Da die Türkei vor dem Jahr 2020 nicht mit einer Aufnahme in die EU rechnen darf, stimmen die Angstträumereinen von Markus Söder nicht mit der Realität überein und es wird auch weiterhin eine überragende christliche Mehrheit innerhalb der EU geben. Damit ist das Abendland allein schon rein rechnerisch vor der Überflutung durch böse Muselmanen gerettet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erkan Dinar, PDS Weißenburg&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110640209336113062?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110640209336113062/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110640209336113062' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640209336113062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640209336113062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/12/mal-ehrlich-das-war-sauknapp-mit-sder.html' title='&quot;Mal ehrlich, das war sauknapp mit Söder&quot;'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110640232737910141</id><published>2004-12-09T05:57:00.000-08:00</published><updated>2005-01-22T07:14:45.173-08:00</updated><title type='text'>Seifenblase Söder!</title><content type='html'>06.12.2004&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kiffer des Tages&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CSU-Generalsekretär Markus Söder kennt nur eine Droge&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kommt wieder gut an bei stiernackigen Stammtischbrüdern, protestantischen Betschwestern und Frauen von katholischen Paramenten-Stickgruppen: Haschischrauchen muß verboten werden! CSU-Generalsekretär Markus Söder (wer sonst?) fordert in Bild am SonntagI (wo sonst?): »Sowohl beim Eigenkonsum als auch beim Handel mit Drogen muß wieder der Grundsatz ›null Toleranz‹ gelten.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon das Wort »Haschisch« klingt exotisch und bedrohlich, ebenso »Marihuana«. Sollte man sich nicht besser auf »Hanfblüte« einigen, die viele Bauern früher als anregende Zutat in ihre Tabakspfeifen bröselten? Vielleicht braucht Söder auch eine Auffrischung im Fach Heimatkunde: Aus Bayern ist für derartiges Pfeifenkraut der Begriff »starker Tobak« überliefert. Daß bislang kein Todesfall auf Haschisch oder Marihuana zurückgeführt werden konnte, ficht Söder nicht an. Es läßt ihn auch kalt, daß jedes Jahr allein in Deutschland 40 000 Menschen durch die Volksdroge Nr. 1, den Alkohol, sterben. Ganz im Gegenteil: Gerade CSU-Politiker nutzen die größte Drogenparty der Welt, das Münchner Oktoberfest, nicht nur zu krachledernen Auftritten, sondern auch zum exzessiven Eigenkonsum. Welch zivilisatorischer Fortschritt wäre es, wenn auf dem Oktoberfest gekifft statt gesoffen würde! Es gäbe keine Schlägereien mehr, keine Vergewaltigungen – im Gegensatz zum Alkohol stimmen Hanfprodukte nämlich eher friedlich. Richtig ist natürlich, daß es dann in den Kassen der Brauereien und Bierzeltbetreiber weniger klingeln würde – vielleicht will Söder ja auch nur potentielle Konkurrenz wegbeißen. Wer Hanfblüten verkauft, landet im Knast. Wer viel Geld mit Bier oder Schnaps verdient und damit tausendfach Gesundheitsschäden, Unfälle oder die Zerrüttung von Familien auslöst, bekommt das Bundesverdienstkreuz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geht es noch perverser?Das war mal wieder eine populistische Seifenblase, Herr Söder!&lt;br /&gt;Hört sich am Stammtisch gut an, ist aber weder wissenschaftlich noch gesundheitspolitisch zu untermauern. Außerdem interessiert dieses markige Geschwätz kaum jemanden – wer Hanfprodukte rauchen will, wird das auch weiterhin tun. Auch in Bayern. (pw)&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110640232737910141?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110640232737910141/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110640232737910141' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640232737910141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640232737910141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/12/seifenblase-sder.html' title='Seifenblase Söder!'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110648523980450955</id><published>2004-11-23T02:56:00.000-08:00</published><updated>2005-01-23T05:00:39.803-08:00</updated><title type='text'>"Söders Notizen"</title><content type='html'>Wir zitieren die Webseite: &lt;a href="http://www.soeder.de/notizen.html"&gt;http://www.soeder.de/notizen.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;wenn wir als Kinder nachts in den Himmel geschaut haben, dann haben wir uns gerne und oft vorgestellt, was es alles da oben so geben mag. Wir haben meistens nichts verstanden von den Feinheiten der Weltraumforschung, von astronomischen Analysen und philosophischen Ansätzen. Aber wir haben uns ferne Planeten vorgestellt und Raumschiffe, die diese irgendwann einmal erreichen können. Wir werden die Geheimnisse, die in den Tiefen des Weltalls warten, wahrscheinlich so schnell nicht letztendlich entschlüsseln können. Die Nacht des 18. September jedoch könnte uns helfen, einmal wieder so ein spannendes Gefühl zu spüren, das wir als Kinder hatten, wenn wir den Himmel beobachtet haben. Wissenschaftler haben nämlich diese Nacht zur „Langen Nacht der Sterne“ ernannt. In Nürnberg können wir dazu auf die Sternwarte oder in das Planetarium gehen. Und uns dann von Forschern und Astronomen die neuesten Erkenntnisse erklären lassen oder erst jetzt bekannt gewordene historische Zusammenhänge. Wir können aber auch einmal wieder einfach in den Nachthimmel schauen. Und uns vorstellen, was es alles da oben so geben mag.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;die Kinder von Beslan haben sich auf ihren ersten Schultag gefreut oder vor ihm ein bisschen Bammel gehabt. Sie haben die Nacht vor ihrer Einschulung vor lauter Aufregung wahrscheinlich nicht besonders gut geschlafen. Sie haben sich am Morgen an die Hände ihrer Mütter und Väter geklammert und anschließend mit großen Augen ihre neuen Klassenkameraden begutachtet. Kinder besitzen eine unglaublich charmante Arglosigkeit, an unbekannte Dinge heranzugehen. Sie hinterfragen ihre Welt jeden Tag aufs Neue. In dem wunderbar kleinen, überschaubaren und doch für uns Erwachsene manchmal so undurchsichtigem Universum unserer Kinder kommen Begriffe wie Krieg oder Terrorismus nicht vor. Es ist ein Universum der Unschuld, der Unbefangenheit und der Ehrlichkeit. Auch die Geiselnehmer und Mörder von Beslan sind einmal solche Kinder mit einem solchen Universum gewesen. Ich weiß nicht, was einem Menschen im Laufe der Jahre widerfahren muss, um  Kinder einsperren, quälen und auf sie schießen zu können. Was aus einem Menschen ein gewissenloses Subjekt macht. Es gibt keine Rechtfertigung für solche Taten. Und es gibt keine Strafe, die in uns eine Form fühlbarer Gerechtigkeit für ein solches Verbrechen erzeugt. Die Stadt hat ihre Kinder verloren. Das ist das Schlimmste, was auf der Welt passieren kann.  &lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;vor, während und nach den Olympischen Spielen sind bislang rund zwanzig Athleten dabei erwischt worden, wie sie ihre Leistung mit chemischen Hilfsmitteln steigern wollten. Sie haben sich Spritzen geben lassen, um muskulöser zu werden und Pillen geschluckt, um schneller zu sein. Manche sind mit Schimpf und Schande davon gejagt worden, manchen wurden ihre Betrüger-Medaillen aberkannt. Und manche sind vielleicht davon gekommen. Doping ist das Training der Lügner. EPO und Anabolika vernichten unseren Glauben an tolle Rekorde und sportliche Helden. Nun wird Nürnberg am übernächsten Wochenende wieder für einen Tag zum Nabel der Radsport-Welt, wenn es zum 14. Mal „Rund um die Nürnberger Altstadt“ geht. Ich finde es beinahe unglaublich, wie jemand diese 180 Kilometer in knapp vier Stunden bewältigen kann. Der Burgberg ist freilich nicht der Anstieg nach Alpe d’Huez und der Frauentorgraben nicht die Champs Elysees. Wie es möglich ist, innerhalb von ein paar Stunden tausende Höhenmeter zu überwinden oder beim Zeitfahren mit durchschnittlich 50 km/h mitzuhalten, das vermag ich mich mir noch weniger vorzustellen. Ich wünsche mir aber, dass es irgendwie geht. Dass es einfach immer Ausnahmesportler geben wird, die zu solchen Leistungen in der Lage sind, weil sie Talent und Ehrgeiz haben. Ich wünsche mir, dass sie diese Spritzen und Pillen genauso verachten wie ich.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;in wenigen Tagen sind die Olympischen Spiele zu Ende, und in unseren Erinnerungen an Athen werden sicherlich einige Enttäuschungen und ein paar schöne Überraschungen hängen bleiben, die wir alle von zuhause aus hautnah erleben durften. Noch nie ist einem Sportereignis so viele mediale Aufmerksamkeit zuteil geworden, und es ist nicht zu erwarten, dass der Aufwand nächstes Mal geringer werden wird. Dank des Fernsehens bleibt auch das Morgentraining der Liegendschützen unbeobachtet. Wer also Zeit und Lust gehabt hätte (und keinen Hund wie unseren Enzo, der lieber mit mir seine ganz eigene Laufolympiade veranstaltet), der hätte praktisch 24 Stunden am Tag sämtliche Wettkämpfe verfolgen, endlose Zeitlupen studieren und fundierte Analysen anhören können. Bisweilen freilich treibt diese Rund-um-die-Uhr-Berichterstattung seltsame Blüten. Denn nicht jeder von den TV-Anstalten nach Griechenland entsandte Reporter ist Experte im Rückenschwimmen, Badminton oder Trampolinspringen. Und deshalb ist oft die dem noch keuchenden, soeben in der Vorrunde ausgeschiedenen Athleten gestellte Frage nach dem „Warum“ schlicht unbeantwortet geblieben. Müßig ist einmal wieder, darüber zu diskutieren, ob in früheren Zeiten – den Zeiten von Harry Valerien, Dieter Kürten oder Rudi Michel etwa – alles besser war. Ein bisschen unaufdringlicher war’s auf jeden Fall.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;wenn Sie Ihren Urlaub schon hinter sich haben oder heuer gar nicht erst weg fahren wollen oder können, dann möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen, einmal wieder unseren Nürnberger Tiergarten zu besuchen. Zum Beispiel deshalb, weil er mit 63 Hektar der zweitgrößte Zoo Deutschlands ist. Und deshalb, weil er zu den schönsten natürlich angelegten Tierparks Europas gehört. Oder deshalb, weil er von vielen weltweit anerkannten Biologen für seine artgerechte Haltung gelobt wird. Und auch, wenn es in erster Linie die Löwen, die Elefanten oder die Tiger sind, die uns faszinieren – sie sollten vor allem mal wieder am Schmausenbuck vorbei schauen, weil Sie sonst wahrscheinlich eher selten einen Andenkondor, einen Blauhalsstrauß, einen Dybowskihirsch, einen Flachlandtapir, einen Helm-Hokko, eine Persische Kropfgazelle, einen Sphinx-Pavian oder ein Zwergseidenäffchen zu sehen kriegen. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung versichern, dass es nicht nur Kindern einen Heidenspaß macht, all diese Tiere und ihre zweieinhalbtausend Kollegen aus über 260 verschiedenen Arten zu beobachten und zu bestaunen. Im letzten Jahr haben das über eine Million Menschen getan. Der Tiergarten kann darauf stolz sein.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;wenn am kommenden Freitag in Athen die Olympischen Spiele beginnen, dann werden ein paar Milliarden Menschen rund zehntausend Männern und Frauen dabei zuschauen, wie sie um Gold, Silber oder Bronze kämpfen. Wie Wünsche in Erfüllung gehen oder Träume platzen. Wie Helden geboren werden oder Hoffnungen sterben. Olympische Spiele sind mehr als ein internationales Sportfest, und sie sind mehr als Medaillenzählen. Sie erzählen uns seit jeher Geschichten, aus denen wir vielleicht etwas für unseren Alltag mitnehmen können. Sie erzählen uns zum Beispiel, dass man mit Willenskraft und Disziplin eine ganze Menge erreichen kann. Sie erzählen uns, dass Menschen nahezu aller Nationen dieser Welt friedlich miteinander konkurrieren und zusammen feiern können. Sie erzählen uns, dass manchmal auch diejenigen gewinnen, mit denen eigentlich niemand gerechnet hat. Die ersten olympischen Spiele hat es vor fast 2800 Jahren gegeben. Seit 1896 gibt es die Spiele der Neuzeit. Sie haben schreckliche Kriege überdauert und sind Spielball der Politik gewesen. Sie sind von Skandalen erschüttert worden und von der Werbung vereinnahmt. Der Geschichten, die sie uns erzählen, sind aber immer noch aktuell und immer noch spannend. Heute vielleicht mehr denn je.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;P.S. Ich drücke unserem Team ganz fest die Daumen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;es gibt Städte in Deutschland, die gerne ein bisschen angeben mit ihren Berühmtheiten, ihrer Kunst und ihrer Kultur. Wir Nürnberger haben das nicht nötig, weil wir auch so wissen, dass wir tolle Museen und unzählige historische Bauwerke besitzen, und dass Albrecht Dürer, Hans Sachs oder Hermann Kesten hier zuhause waren. Wir feiern unsere Kultur lieber im Stillen. Aber als vor ein paar Jahren Nürnberg seinen 950. Geburtstag feierte, da hatte der frühere Oberbürgermeister Ludwig Scholz eine Idee, uns Nürnberger ein wenig aus der Reserve zu locken. Seitdem gibt es das Klassik Open Air im Luitpoldhain. Vor zwei Wochen pilgerten über 50.000 Menschen dorthin, um den Philharmonikern bei Verdi, Puccini oder Dvorak zuzuhören. Am kommenden Sonntag nun gibt es – diesmal mit den Symphonikern – das zweite Riesen-Konzert in diesem Sommer. Und auch, wenn Sie eigentlich mit klassischer Musik nichts am Hut haben, darf ich Ihnen versichern, dass dieser Abend Sie verzaubern wird. Weil Sie gemeinsam mit all Ihren Freunden ein außergewöhnliches Picknick verbringen können. Weil Sie viele Stücke plötzlich erkennen werden, wenn Sie sie hören. Weil Mozart und Wagner nirgendwo so zueinander passen wie in diesem Park. Weil das Ganze wahrscheinlich einmalig auf der ganzen Welt ist. Wie unser Nürnberg und seine Menschen eben.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;wenn es am Ende dieser Woche Zeugnisse gibt, dann werden die allermeisten Schüler in Nürnberg ziemlich erleichtert sein. Sie werden sich ab Freitagmittag auf sechs Wochen Ferien, freuen, auf Freizeit, Freibad, Strand und Sonne. Sie werden abends mit ihren Freunden weggehen und daran denken, was man nach dem Ausschlafen alles so anstellen kann. Sie werden Mathe, Chemie und Latein vergessen und Worte wie Extemporale oder Schulaufgabe für 42 Tage aus ihrem Wortschatz streichen. Sie werden Pschyrembel, Duden und Langenscheidt in die Ecke stellen und dafür Harry Potter, Karl May und John Grisham lesen. Sommerferien sind etwas wunderbares. Sie sind der gesetzlich garantierte Langzeit-Urlaub aller jungen Menschen. Sie sind der Antrieb für die letzten Schulwochen. Sie sind die Grundlage für den Erzählstoff des Herbstes. Sie sind so schrecklich selbstverständlich, wenn man jung ist. Sie sind so schrecklich unerreichbar, wenn man im Berufsleben steht. Niemals wieder werden wir 24 Freistunden am Tag haben, werden sechs Wochen lang ausschlafen, Bücher lesen und Sport treiben können. Ich wünsche allen Schülern, dass sie ihre Sommerferien aus vollem Herzen genießen. Denn sie werden irgendwann vorbei sein. Für immer.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Beobachter: - so, ab jetzt nur nur Fließtext, ich bin doch nicht blöd!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber so sehr wir im letzten Jahr über den Rekord-Sommer geflucht haben – irgendwie war es doch schön, jeden Tag Eis zu essen, ab und zu Schwimmen zu gehen und am Wochenende bis spät abends auf der Terrasse oder dem Balkon zu sitzen. Heuer aber mag das Eis nicht so recht schmecken, sind die Hallenbäder besser besucht als die Freibäder, sitzen wir abends eher im Wohnzimmer. Dabei bilden wir uns alle nur ein, dass irgendetwas mit dem Wetter nicht stimmt. Denn der Deutsche Wetterdienst hat – so habe ich gelesen – mitgeteilt, dass der Sommer bis jetzt völlig normal ist. Die Durchschnittstemperatur liege, so die Experten, im „langjährigen Mittel“, das „Soll der Sonnenscheinstunden“ sei bislang lediglich um wenige Prozent verfehlt worden und die gemessene Regenmenge sei für einen Juni-Wert „geradezu typisch“. Nun möchte ich selbstverständlich nicht die Kompetenz der Wetterfachleute in Frage stellen. Sicherlich haben sie für ihre Statistik sehr lang und sehr genau gerechnet, und sicherlich sind ihre Zahlen völlig in Ordnung und belegbar. Aber auch wenn es die letzten Tage wieder etwas wärmer war: Für mich ist Sommer eben jeden Tag Eis essen, ab und zu Schwimmen gehen und am Wochenende bis spät abends auf der Terrasse oder dem Balkon sitzen. Errechnete Durchschnittstemperatur, Sonnenscheinstunden und Regenmenge hin oder her.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;früher, als ich noch kein Haustier hatte, da habe ich mich immer ein bisschen gewundert, als mir die Besitzer von Hunden, Katzen oder Wellensittichen erzählt haben, dass ihr Tier praktisch wie ein Familienmitglied für sie ist. Ich habe mir nicht vorstellen können, dass man um den Zustand eines Collies, Katers oder Kanarienvogels wirklich beunruhigt sein kann. In der letzten Woche nun hat sich unser Enzo böse verletzt. Als wir mit ihm beim Tierarzt waren, hat der einen Kreuzbandriss festgestellt. Am Anfang habe ich etwas gestaunt, weil ich einen Kreuzbandriss bislang nur mit Fußballspielern in Verbindung gebracht habe – und mich nicht erinnere, meinen Enzo je Fußball spielen gesehen zu haben. Mein Staunen hat sich jedoch schnell in eine gehörige Portion Sorge verwandelt, weil ich Enzo ansehen konnte, dass er Schmerzen hatte. Noch vor ein paar Jahren wäre die Behandlung einer solchen Verletzung ein ziemliches Problem gewesen. Heute aber kann man das Ganze operieren, und mit ein bisschen Glück ist er in einigen Wochen wieder ganz der Alte. Als ich über die ganze Sache nachgedacht habe, ist mir bewusst geworden, dass unser Enzo ein nicht mehr weg zu denkender fester Bestandteil in unserer Familie ist. Der große, hintergründige Dichter Eugen Roth hat einmal gesagt: Auch Tiere sind nur Menschen. In diesem Punkt hat er auf jeden Fall recht gehabt.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;seit ich diese Kolumne hier schreiben darf, haben mich immer wieder Menschen angesprochen, die überlegen, sich auch einen Hund anzuschaffen. Einen allgemeinen Rat mag ich dann immer nicht geben. Aber ich erzähle, wie ich es so empfinde, ein Hundebesitzer zu sein. Ich erzähle zum Beispiel, dass mein Enzo gerne mal frühmorgens seine Spaziergänge machen möchte. Dass er bei strömendem Regen und orkanartigen Böen viel lieber außer Haus geht als sein Herrchen. Dass er einen ziemlich großen Appetit entwickelt und ihm dabei das normale Hundefutter irgendwie nicht schmecken mag. Dass er regelmäßig zum Tierarzt muss, damit er keine Bandwürmer bekommt. Und ich erzähle, dass er nicht von meiner Seite weicht, wenn er den Eindruck hat, dass ich mich geärgert habe. Dass er am liebsten stundenlang mit der ganzen Familie im Garten herumtollt. Dass er mit Argusaugen auf alles aufpasst, was ihm wichtig ist. Dass wir mit ihm gelitten haben, als er sich seine Hinterpfote verletzt hat und dass wir uns über seine Schwäche für Pistazieneis kaputt lachen können. Dass ein Hund kein Spielzeug ist versteht sich. Dass wir noch keinen einzigen Tag mit unserem Enzo bereut haben – das versteht sich auch.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;Millionen Menschen in Portugal, Griechenland, Holland und Tschechien fiebern heute und morgen mit ihren Mannschaften um den Einzug ins Finale der Fußball-Europameisterschaft. Bis hierher haben sie vier Mal 90 Minuten lang gezittert und gejubelt. Sie haben sich anschließend in den Armen gelegen, auf ihre Helden angestoßen und sind hupend durch ihre Städte gefahren. Ihre Kneipen sind kleine Stadien gewesen, und ihre Nationaltrikots überall ausverkauft. Ich bin mir sicher, dass sich die Portugiesen, die Griechen, die Holländer und die Tschechen noch lange an diese EM erinnern werden – egal, wie sie ausgehen mag. Die Spiele unserer Mannschaft werden sich nicht in unser Gedächtnis einbrennen. Statistiker werden vermerken, dass wir drei Mal gespielt und dabei zwei Tore erzielt haben. Wir haben dabei kaum gejubelt und kaum gezittert. Nach dem Schlusspfiff waren unsere Straßen leise und unsere Kneipen leer. Unsere Trikots sind zur Hälfte reduziert. Aber wir freuen uns für die anderen mit. Sie spielen tollen Fußball. Sie schießen viele Tore. Sie haben Helden in ihren Reihen. Ich wünsche mir, dass wir auch wieder so spielen wie Portugal, Griechenland, Holland oder Tschechien. Und jubeln und zittern können. Dieses Mal haben wir nicht einmal zum Abschied geweint.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;am kommenden Wochenende ist Nürnberg ein bisschen Monaco. Die Rennen auf dem Norisring sind das größte Sportspektakel unserer Stadt. Seit 1947 schauen jedes Jahr 100.000 Menschen zu. Seitdem träumen Generationen von kleinen Jungen davon, mit ein paar Hundert PS um die Steintribüne zu rasen. Es gibt, glaube ich, keinen Zehnjährigen, der sich noch nicht gewünscht hat, einmal Rennfahrer zu werden. Rennfahrer sind die Cowboys der Neuzeit. Sie haben in den meisten Fällen die Maschine souverän beherrscht. Ihr Beruf ist praktisch genauso alt wie das Auto selbst. Vor hundert Jahren waren Leute wie Camille Jenatzy oder Rudolf Caracciola richtig cool, obwohl dieses Wort noch niemand kannte. Auch ich habe als Kind Rennfahrer bewundert. Niki Lauda, Mario Andretti oder Hans-Joachim Stuck haben mir mächtig imponiert. In meiner persönlichen Hierarchie kamen sie weit vor irgendwelchen Popstars, weil sie mutiger waren. Ich habe mir immer vorgestellt, dass sie auch am Abend noch nach Öl und Benzin riechen. Dass sie in ihren Rennoveralls ins Bett gehen. Dass sie statt eines Wohnzimmers eine Werkstatt zuhause haben. Vielleicht ist heute die raue Romantik von früher etwas verloren gegangen. Cool sind Rennfahrer immer noch. Ich drücke meinen Helden von früher am Norisring die Daumen.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;am letzten Sonntag haben wir ein neues Europaparlament gewählt. Aber „wir“ sind leider nur noch die Minderheit. Gerade mal knapp vierzig Prozent der Menschen haben sich die knappe halbe Stunde Zeit genommen, die es kostet, sein Kreuz auf dem Wahlschein zu machen. In anderen europäischen Ländern war die Wahlbeteiligung noch niedriger. Dabei ist es ein hohes Gut, dass wir in Europa wählen dürfen, was wir wollen. Dafür haben die Urheber unserer Verfassungen lange gekämpft. Im vorvergangenen Jahrhundert hatten nur die das Wahlrecht, die am meisten Steuern bezahlen konnten. Bis vor 90 Jahren durften nur die Männer über die Zusammensetzung der Parlamente abstimmen. Während des Nazi-Regimes wurde die eigene Meinung mit Gewalt von oben diktiert. In den meisten unserer neuen EU-Beitrittsländer herrschte bis vor wenigen Jahren eine kommunistische Einheitspartei. Im deutschen Grundgesetz steht, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht. Das ist unsere Übersetzung von Demokratie. Diese Staatsform hat es im Lauf der Jahrhunderte oft sehr schwer gehabt, sich durchzusetzen. Ich bin stolz darauf, dass wir das in Europa geschafft haben. Wir alle sollten uns dessen ab und zu bewusst sein. Und unsere Macht stärker nutzen.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;ein Fußballspiel ist eigentlich überhaupt nichts Besonderes. Es gibt ästhetischere, elegantere, schnellere Sportarten. In Amerika ist Fußball nicht besonders beliebt, weil den Amerikanern während der eineinhalb Stunden, die so ein Fußballspiel überall auf der Welt nun mal dauern muss, einfach zu wenig passiert. Die Ergebnisse lauten nicht 75:73 oder wenigstens 9:7, sondern 1:0 oder 2:1. Aber wir Deutschen lieben unseren Fußball. Wir lieben ihn deshalb, weil durch ihn unsere Helden geboren werden. Es sind keine Helden aus Hollywood-Filmen, mit flotten Sprüchen und lässigem Gang. Es sind Helden zum Anfassen. Sie haben keine übermenschlichen Fähigkeiten. Aber die Gabe, mit einem Kopfball oder einem Freistoß Menschen glücklich zu machen. Meine Helden hießen Rudi Völler, Lothar Matthäus oder Reinhold Hintermaier. Die Helden unserer Eltern waren Max Morlock, Uwe Seeler oder Fritz Walter. Fußball ist ein wundervoller Sport, weil sich wegen seiner Helden wildfremde Menschen umarmen. Weil wir wegen seiner Helden vor Wut und vor Freude weinen. Am Samstag beginnt die Europameisterschaft. Auch wenn es nach dem Spiel gegen Ungarn nicht danach aussieht – ich wünsche mir, dass in Portugal wieder neue Helden geboren werden.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;bis vor ein paar Jahren habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, dass eine kleine Karte aus Pappe Leben retten kann. Bis meine Mutter und mein Vater Dialysepatienten geworden sind. Seitdem weiß ich, was es bedeutet, wenn ein Körper nicht mehr so funktioniert, wie er soll. Was es bedeutet, wenn man drei Mal pro Woche stundenlang an einen Apparat angeschlossen werden muss. Was es bedeutet, wenn das Leben von einer Krankheit bestimmt wird. Meine Eltern haben diese Krankheit bis zum Schluss tapfer ertragen. Wie momentan ungefähr 50.000 andere Menschen in Deutschland. Die meisten von ihnen hoffen darauf, irgendwann einmal eine gesunde Niere zu bekommen, damit sie wieder normal leben können, ohne Medikamente und Apparate. Die Hoffnung ist vage, weil jährlich nur rund 2.000 Nieren zur Verfügung stehen. Ich erzähle Ihnen das alles deshalb, weil der kommende Samstag zum „Tag der Organspende“ erklärt worden ist. Die kleine Karte aus Pappe ist ein Organspenderausweis. Seit damals ist er in meinem Geldbeutel. Vielleicht denken Sie ja einmal darüber nach, sich auch einen zuzulegen. Auch wenn ich Ihnen wünsche, dass Sie ihn niemals brauchen werden.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;trotz wenig namhafter Gegner wie Aue, Burghausen oder Lübeck war es eine schöne Saison für einen Club-Fan: Der Blick auf die Tabelle war in den allermeisten Fällen ein Vergnügen. Der Besuch des Frankenstadions stellte nicht jedes Mal eine nervliche Zerreißprobe dar. Und die anschließende Diskussion mit den Freunden fand in der Regel ohne große Meinungsverschiedenheiten statt. Es war wie eigentlich immer in den Jahren, in denen der FCN den Sprung zurück in die Bundesliga geschafft hat. Sechs Mal ist das inzwischen passiert, und sechs Mal habe ich mitgelitten, mitgefiebert und mich am Ende mitgefreut. Leider hat diese Freude nie besonders lange angehalten und ist – manchmal schneller, manchmal langsamer – einer ziemlich starken fußballerischen Ernüchterung gewichen. Der Blick auf die Tabelle war dann stets eine Qual, die Heimspiele eine Tortur, und die gemeinsame Spielanalyse endete im Streit. Nun habe ich wie jeder langjährig erprobte Cluberer eine gewisse Routine in diesen beiden gegensätzlichen Gefühlswelten. Dennoch meine ich zu spüren, dass heuer etwas anders ist als sonst. Dass es Spieler gibt, die stolz darauf sind, das FCN-Logo auf der Brust zu tragen. Dass es ein Team gibt, das zusammenhält. Dass am Valznerweiher etwas wachsen könnte mit Perspektive. Ich wünsche mir, dass diese Hoffnung nicht trügt. Obwohl ich auch darin inzwischen Routine habe.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;als ich neulich zur Tankstelle gefahren bin, da bin ich richtig erschrocken. Noch nie war Benzin bei uns so teuer wie in diesen Tagen. Eine Tankfüllung kostet mehr als ein schönes Abendessen zu Zweit. Als wir früher in den Urlaub gefahren sind, hat mein Vater kurz vor der Grenze vollgetankt. Er hat gute Laune gehabt, weil der Liter in Deutschland zwanzig, dreißig Pfennig billiger war, und wir Kinder haben deshalb meistens noch ein Eis spendiert bekommen. Inzwischen hat wohl niemand gute Laune mehr, wenn er in Deutschland tanken muss. Jeden Tag zuckeln Tausende mit dem letzten Tropfen nach Österreich, Tschechien, Polen, Belgien, um zu sparen. Tankstellen, die in Grenzregionen liegen, müssen dicht machen. Nun können viele Menschen nicht einfach auf ihr Auto verzichten. Sie müssen mobil sein und brauchen es für ihren Job. Lastwagenfahrer und Kuriere, Taxerer und Spediteure, Pendler und Vertreter haben keine andere Wahl, als jeden Tag zur Zapfsäule zu fahren. Und zu fluchen. Benzin darf kein Luxus-Artikel sein. Es muss wieder billiger werden. Mindestens so billig, dass an der Tankstelle wieder ein paar Euro für ein Eis übrig bleiben.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;der 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Es ist der Tag, an dem Fabrikarbeiter in Amerika vor über 100 Jahren zum ersten Mal aufbegehrten. Sie gingen auf die Straße gegen eine Sechs-Tage-Woche und gegen Zehn-Stunden-Tage, gegen stickige Luft und gegen mickrige Löhne. Dieser erste 1. Mai war ein blutiger Tag. Es gab Schießereien zwischen der Polizei und den Demonstranten. Es gab Verletzte und Tote. Seitdem ist der 1. Mai ein Symbol für den Kampf gegen die Ausbeutung. Und er ist heute einer von unseren zwölf Feiertagen, an denen die meisten von uns ausschlafen können, einen Ausflug machen, schwimmen oder spazieren gehen. Verstehen Sie mich nicht falsch. Auch ich frühstücke an solchen Tagen gerne etwas später, gehe mit meinem Enzo etwas länger spazieren und mit meiner Familie etwas ausgiebiger essen. Aber eigentlich hat der 1. Mai seinen Sinn verloren. Kein anderes Land hat so viele Feiertage wie wir. Wir haben die niedrigsten Arbeitszeiten auf der ganzen Welt und den meisten Urlaub. Und wir haben fast fünf Millionen Menschen, die überhaupt gar keine Arbeit haben. Für sie ist der 1. Mai kein Feiertag. Sondern ein Tag, der ihnen schmerzlich vor Augen führt, in welcher schwierigen Situation sie sind. Eigentlich müssten sie an diesem Tag demonstrieren gehen. Für uns andere, die glücklicherweise einen Job haben, gibt es eigentlich nichts, wogegen wir am 1. Mai aufbegehren könnten. Vielleicht sollten wir an ihm wieder arbeiten.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;Geschichte, so habe ich es an der Schule einst gelernt, kann sehr ungerecht sein. Unser Lehrer hat uns damals erzählt, dass man Europa in einen guten und einen bösen Teil trennen kann. Er hat uns vom wunderbaren Westen und vom furchtbaren Ostblock berichtet – und davon, dass wir Glück hatten, auf der guten Seite aufwachsen zu dürfen. Als ich dann begonnen habe, mich für Politik zu interessieren, habe ich die Dinge natürlich etwas differenzierter gesehen. Aber ich habe mich oft gefragt, warum Menschen nicht sagen dürfen, was sie wollen und sie hinter Mauern eingesperrt werden. Der Ostblock war für mich nur grau und traurig. In ein paar Tagen nun wird das politische Europa so groß sein wie nie zuvor. Zehn Länder, darunter Tschechien, Ungarn, Polen, Lettland, treten der EU bei. Natürlich wird das neue Europa eine ziemliche Herausforderung für uns alle werden. Es wird viele Chancen mit sich bringen und auch das ein oder andere Risiko. Wir Politiker werden uns intensiv um das Thema kümmern, weil noch nicht alles genau absehbar ist, was da auf uns und unsere Wirtschaft zukommt. Aber eins wissen wir ganz sicher: Unsere Kinder werden in der Schule niemals mehr hören müssen, dass es ein gutes und ein böses Europa gibt. Sie werden das hässliche, traurige Wort Ostblock nicht mehr kennen lernen.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;wenn Sie auch ab und an ein klein bisschen Wehmut darüber verspüren, dass Ihre Kindheit schon ein Stück zurück liegt, dann möchte ich Ihnen ans Herz legen, über die Osterfeiertage aufs Nürnberger Frühlingsfest zu gehen. Sie werden dort feststellen, dass ein Volksfestbesuch wirklich jünger machen kann. Autoscooter, Kettenkarussell und Riesenrad sind wunderbare Zeitmaschinen in die Vergangenheit. Eine Rose aus Plastik ist die schönste Blume der Welt, wenn man sie selbst geschossen hat. Eine Zuckerwatte schmeckt furchtbar süß und doch so herrlich nach früher. Ein Luftballon ist einen Moment lang ein fliegendes Stück Glück. Und auch wenn die vielen Lichter inzwischen etwas greller, die Musik etwas lauter und die Fahrgeschäfte etwas wilder geworden sind als früher, wünsche ich mir, dass jeder diese Erinnerungen wieder aufleben lassen kann. Wenn Sie Kinder oder Enkelkinder haben, dann schnappen Sie sie und fahren mit ihnen zum Dutzendteich. Kaufen Sie ihnen Softeis, Pommes Frites und Lebkuchenherzen. Schimpfen Sie nicht, sondern drehen Sie noch eine Runde und denken Sie zurück. Der Heimweg in unsere oft so ernste und traurige Erwachsenenwelt kommt schon früh genug.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;kommender Sonntag ist Palmsonntag. An diesem Tag wird der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Zurzeit läuft in unseren Kinos ein Film, der das traurige Ende dieser Karwoche zeigt – die letzten zwölf Stunden im Leben Christi. Der Film zeigt, wie Jesus gefoltert, gequält und gedemütigt wird. Der Mann, der diesen Film gedreht hat, gehört zu meinen Lieblingsschauspielern. Ich mag sein Zukunfts-Epos „Mad Max“ genauso wie die Action-Reihe „Lethal Weapon“ oder seine wundervolle Komödie „Was Frauen wollen“. Mel Gibson ist für mich stets so etwas gewesen, was man einen echten Leinwand-Helden nennt. Er ist ein guter Darsteller und ein lässiger Typ. Und er ist ein hervorragender Geschäftsmann. In den USA verkauft er passend zu seinem neuen Film Dornenkronen und Kreuznägel. Er macht eine Menge Geld damit, dass sich Menschen über seinen Film und diese Souvenirs aufregen. Er weist jeden Verdacht darüber weit von sich, dass er bewusst einen Film gedreht hat, der einen Skandal erzeugen musste. Nun sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich das Leiden Jesu im Kino ansehen möchte. Selbst die Kirche kann sich nicht entschließen, was sie davon halten soll. Ich habe mich zumindest dafür entschieden, dass Mel Gibson nicht mehr einer meiner Leinwandhelden ist.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;ohne Sonne – das haben wir schon in der Schule gelernt – gäbe es auf der Erde überhaupt kein Leben. Es ist ein Wunder der Natur, wie Pflanzen Sonnenlicht in chemische Energie umwandeln können. Wir Menschen brauchen Sonnenlicht aber auch für unsere Seele. Ein grauer Tag ohne Sonne hat es bei uns ganz schwer, zu einem halbwegs erträglichen Tag zu werden. Es gibt wahrscheinlich niemanden, der sich nach dem Aufstehen über Nieselregen oder Graupelschauer freut, wenn er aus dem Fenster schaut. In Ländern, in denen seltener die Sonne scheint, haben die Leute mehr Depressionen als anderswo. Dunkelheit macht schwermütig. Ich finde, dass es jetzt lange genug dunkel war. Am Sonntag ist Frühlingsanfang. Astronomen berechnen dieses Datum danach, wann die Sonne am Himmel von der Nord- auf die Südhalbkugel wechselt. Seit jeher gilt der Beginn der wärmeren Jahreszeit als eine Art Aufbruch. Seit jeher gilt der Frühling als die Zeit, in der wir besonders gerne Gefühle zeigen. Es gibt ziemlich wenige romantische Geschichten, die im Herbst oder im Winter spielen. Es gibt unzählige wundervolle Zeilen über den Frühling. Alle großen Dichter haben ihm ihre schönsten Werke gewidmet. Ein paar davon werde ich am Sonntag lesen. Und mich freuen. Selbst, wenn es regnen sollte.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;es gibt Nachrichten, die sind so grausam, dass man sie eigentlich gar nicht wissen möchte – und hofft, dass es nicht wahr sein kann, was da berichtet wird. Ich mag nicht wegschauen. Aber die Einzelheiten, wie die kleine Carolin zu Tode gefoltert wurde, ertrage ich nicht. Ich bin selbst Vater von zwei Töchtern. Sie sind für mich das größte Glück auf der Welt. Sie haben einen Zauber in den Augen, den nur Kinder haben können. Ich kann ihnen nicht böse sein, wenn sie einmal etwas angestellt haben. Ihr Lächeln entlarvt mich. Es ist ein unschuldiges, reines Lächeln. Es ist ohne Hintergedanken. So, wie es eben nur Kinder können. Kinder zu schlagen, sie zu misshandeln oder zu missbrauchen ist die sittlich niedrigste Stufe, auf die sich ein Mensch stellen kann. Wer so etwas tut wie die Eltern der kleinen Carolin, für den gibt es keine gerechte Strafe. Es ist gut, dass es in unserem Rechtssystem keine Folter und keine Todesstrafe mehr gibt. Auch wenn wir uns das in solchen Fällen vielleicht im ersten Moment wünschen würden. Ich glaube fest daran, dass derartigen Leuten trotzdem Gerechtigkeit widerfahren wird. Dass sie nie wieder eine Sekunde ihres Lebens verbringen können, ohne an das Wimmern und an die ängstlichen Augen ihres Kindes denken zu müssen. Dass sie nie wieder einen einzigen Funken Glück verspüren werden. Dass sie jede Nacht von fürchterlichen Albträumen geplagt aufwachen. Ich glaube fest daran, weil es einfach so sein muss.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich ist Weihnachten wirklich die allerschönste Zeit des Jahres. Denn die verstopften Parkhäuser, die Warteschlangen an den Kaufhauskassen und die Menschenmassen in den Fußgängerzonen können nicht verhindern, dass für mich Weihnachten wie kein anderer Anlass mit Erinnerungen verbunden ist. Natürlich erinnere ich mich immer mal wieder an ganz viele verschiedene Dinge, die ich früher erlebt habe. An manche Freunde, manche Liebe, manchen Streit und manche Enttäuschung. Zu Weihnachten aber funktioniert die Erinnerung anders als sonst. Sie konzentriert sich ausschließlich auf die kleinen, wunderbaren Erlebnisse. Und deshalb spüre ich immer noch die unerträgliche Spannung, die ich in der Nacht vor dem Heiligen Abend hatte. Deshalb höre ich immer noch das helle Läuten des Bescherungsglöckchens meiner Mutter. Deshalb rieche ich immer noch die Mischung aus Tannennadeln und Bienenwachs aus unserem Wohnzimmer und sehe den Baum, den mein Vater immer ausgesucht hat. Nun gehört es zum Leben dazu, dass wir uns irgendwann von den Menschen verabschieden müssen, mit denen wir diese Erinnerungen erlebt haben, als sie noch keine Erinnerungen waren. Es wird immer weh tun, diese Menschen zu verlieren. Und leider funktioniert auch der Schmerz an Weihnachten anders als sonst. Aber die Erinnerung ist stärker. Sie ist das schönste Weihnachtsgeschenk. Wir haben es alle nach und nach, im Laufe vieler Jahre, überreicht bekommen. Manchmal ist die Zeit dazu, es auszupacken.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;es ist ein alter und schöner Brauch, dass wir uns zu Weihnachten etwas schenken. Über manche Dinge freuen wir uns dann mehr und über andere zugegebenermaßen eher weniger. Nur dass es Geschenke gibt, die sich nicht so einfach umtauschen lassen wie ein mintgrüner Pullunder, eine doppelt gekaufte CD oder ein Buch von Dieter Bohlen. Wenn nämlich Tiere auf dem Wunschzettel stehen, dann sollten wir drei Mal darüber nachdenken, ob wir diesen Wunsch wirklich erfüllen sollen. Mein Enzo zum Beispiel wäre anfangs kein besonders pflegeleichtes Geschenk gewesen. Als wir ihn zu uns geholt haben, da war ihm das Wort „stubenrein“ nicht wirklich ein Begriff. Später ist er hin und wieder mal krank geworden und hat zum Tierarzt gemusst. Er hat sich im Wald an einem Ast verletzt oder eine Wurmkur gebraucht. Er hat sich patschnass im Wohnzimmer geschüttelt und sich auch schon mal vehement gegen unsere Reinigungsmaßnahmen gewehrt. Man kann mit meinem Enzo jede Menge Spaß haben. Ein Spielzeug ist er aber trotzdem nicht. Er ist ein Full-Time-Job. Wer dies unterschätzt, der ist spätestens am Dreikönigstag runter mit den Nerven. Wenn wir nicht das Glück gehabt hätten, unseren Enzo zu bekommen, vielleicht hätte er dann auch auf einem Autobahnparkplatz auf ein Herrchen gewartet, dass nicht mehr wiederkommt. Er hätte er es sicher nicht verstanden, warum er erst gestreichelt wurde und dann in der Kälte stehen muss. Vielleicht fällt heuer ja wenigstens bei uns Menschen mal der Groschen!&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;die Bilder sind immer die gleichen, nur das Leid ist jedes Mal ein Neues. Erst haben wir es in Amerika gesehen, dann in Asien und dem Nahen Osten. Die schrecklichen Anschläge in der Türkei haben den Terror nun vor Europas Haustüre gebracht. Und egal, wie oft wir Nachrichten schauen – der Schmerz kennt keine Routine. Wie vorher die Menschen in New York, auf Bali oder in Riad weinen jetzt die Menschen in Istanbul um ihre Töchter, Söhne, Väter, Mütter, Verwandten, Freunde. Sie sind Muslime, und sie können es genauso wenig verstehen wie wir Christen, warum jemand in seinem dunklen Keller perverse Todes-Bomben zusammen schraubt. Keine Religion der Welt lehrt ihre Anhänger, kleine Kinder in die Luft zu sprengen. Das Motiv der Attentäter ist blanker, feiger Hass. Wir dürfen ihn niemals gewinnen lassen, auch wenn wir vor ihm Angst haben. Wir müssen den Terror weiter bekämpfen, gerade wenn er so nahe rückt – näher, als wir im ersten Moment vielleicht denken: In Nürnberg leben rund 23.000 Türken. Bei ihnen kaufen wir frisches Obst, bei ihnen gönnen wir uns Fladenbrot, eingelegte Oliven und Döner Kebab. Antalya ist seit vielen Jahren unsere Partnerstadt. Tausende Franken lassen es sich Jahr für Jahr an türkischen Stränden gut gehen. Istanbul ist ungefähr 1500 Kilometer von hier entfernt. Das ist nur ein bisschen weiter als die Strecke von München nach Hamburg und zurück. Nicht nur deshalb weinen wir mit.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;eigentlich könnte ich mich heute bei der Lektüre des Marktspiegels gemütlich zurück lehnen, schön ausgedehnt frühstücken und nachmittags dann mit meinem Enzo am Schmausenbuck spazieren gehen. Eigentlich – aber der Buß- und Bettag, der an diesem Mittwoch begangen wird, ist seit ein paar Jahren kein gesetzlicher Feiertag mehr. Er wurde 1995 zugunsten der Pflegeversicherung abgeschafft, und deshalb nehmen wir ihn irgendwie gar nicht mehr richtig wahr, weil wir an diesem Tag wie gewohnt arbeiten müssen. Dabei ist es manchmal ganz gut, sich über den tieferen Sinn von Feiertagen Gedanken zu machen, auch wenn man an ihnen nicht ausschlafen kann. Ich habe mir jedenfalls erklären lassen, dass der Buß- und Bettag schon im Römischen Reich eingeführt wurde. Die Götter sollten wenigstens an diesem Tag wegen des ansonsten so ausschweifenden Lebens der Menschen um Gnade gebeten werden. Die Protestanten in Straßburg feierten als Reaktion auf die Türkenkriege 1532 ihren ersten Bußtag. Und knapp dreihundert Jahre später gab es allein in den unterschiedlichen deutschen Staaten 47 Buß- und Bettage. Der Zweck allerdings war immer der gleiche – und ist heute so aktuell wie im alten Rom, im Mittelalter oder im 19. Jahrhundert: einfach kurz innehalten, in sich hinein horchen und ein bisschen nachdenken über die Richtung, in die unser Leben geht. Eine persönliche Zwischenbilanz ziehen und vielleicht die ein oder andere Kleinigkeit verändern. Und wer wie ich ein gläubiger Christ ist, der sollte auch einmal Zwiesprache mit Gott halten. Es ist gut, dass wir dafür einen besonderen Tag haben. Wir sollten seine Chance nutzen.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;gestern Vormittag, am 11. 11. um 11.11 Uhr war für viele Menschen ein ganz besonderer Termin. Die Faschingszeit hat offiziell begonnen, und in den Hochburgen an Rhein und Main geht’s bis Ende Februar wieder richtig rund. Nur wir Franken scheinen irgendwie immer nicht so richtig dazu zu gehören zur großen Karnevalsgesellschaft. Böse Zungen behaupten, dass man hierzulande erst dann bemerkt, dass es wieder Fasching ist, wenn plötzlich Clowns, Cowboys oder Piraten alleine in der Kneipe herum sitzen. Dabei stimmt das Klischee schon längst nicht mehr. Nicht nur, dass unser großer dichtender Schumacher Hans Sachs schon vor knapp fünfhundert Jahren insgesamt 85 verschiedene Fastnachtsspiele gedichtet hat. Auch die vielen Bälle, Prunksitzungen, Garden heutzutage können sich wirklich sehen lassen. Unser Gaudiwurm ist einer der größten Faschingsumzüge in ganz Deutschland und die Übertragung der Fernsehsendung „Fastnacht in Franken“ hat seit Jahren die höchsten Einschaltquoten in Bayern. Allein in und um Nürnberg gibt es über zwanzig hochoffizielle Karnevalsgesellschaften, und hier hat sogar der Verein zur Pflege fastnachtlichen Brauchtums seinen Sitz. Wir können also schon richtig feiern, und wenn’s sein muss sogar aus uns heraus gehen. Nur anmerken tut man es uns vielleicht nicht immer. Und wer trotz allem mit Fasching überhaupt nichts anfangen kann, dem sei zum Schluss ein Trost gegeben: Schon am 25. Februar ist Aschermittwoch.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;neulich habe ich mir zusammen mit meinem Enzo mal richtig viel Zeit für einen Stadtbummel genommen. Dabei habe ich gesehen, dass demnächst wieder ein Geschäft schließt: „Räumungsverkauf“ steht in großen, roten Buchstaben auf dem Schaufenster. Noch einer weniger, habe ich mir gedacht. Überhaupt haben in der letzten Zeit viele Läden zugesperrt. Und dann bin ich sehr nachdenklich geworden, als ich mir überlegt habe, was sich in all den Jahren verändert hat. Zum Beispiel erinnere ich mich an einen Herrenausstatter, in dem ich mir seinerzeit meinen Anzug für die Tanzstunde kaufen musste. Ein überzeugter Verkäufer mit einem Maßband im Mund und einem Nadelkissen am Arm hat ständig an mir herum gezupft, mich hin- und hergedreht und meine Anmerkungen zu Beschaffenheit und Größe sanft hinweg gewischt. Am liebsten wäre ich in meinen alten Anziehsachen fluchtartig aus dem Laden gerannt. Neulich nun hat mir ein Freund erklärt, wie altmodisch es sei, zum Einkaufen überhaupt noch aus dem Haus zu gehen. Im Internet oder per Tele-Shopping gebe es doch auch alles. Bargeld brauche man dazu keines mehr, und irgendwann kommt per Kurierdienst ein Päckchen. Man müsse es nur noch zuhause anprobieren und schauen wie es an einem aussieht. Klar, hat er gemeint, es könne schon mal passieren, dass einem die Sachen nicht gefallen oder passen. Aber dann schickt man sie halt wieder zurück und bestellt etwas anderes. Nun mag das sicherlich eine bequeme Art sein, einzukaufen. Aber einen gewissen Charme hat ein Verkäufer mit Maßband im Mund und Nadelkissen am Arm immer noch. Und mein Tanzschulenanzug hat gepasst wie eine Eins.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;ein Politiker sollte eigentlich keine Werbung machen. Ich werde es diesmal an dieser Stelle ausnahmsweise doch tun. Nämlich lege ich Ihnen ans Herz, an diesen eher grauen Herbsttagen einmal wieder ins Kino zu gehen und sich dort „Das Wunder von Bern“ anzuschauen. Es geht darin um ganz viele Dinge. Um Krieg, Liebe, Verzweiflung, Armut, Kameradschaft. Und natürlich um Fußball. Vor allem aber geht es darum, zu verstehen, warum unsere Väter und Großväter immer noch leuchtende Augen haben, wenn sie von jenem Julitag im Jahr 1954 sprechen, an dem sie das erste Mal wieder stolz sein durften auf ein Land, das so viel Schande auf sich geladen hatte. Mein Vater hat mir, glaube ich, an die hundert Mal erzählt, wie er als kleiner Bub vor der Schaufensterscheibe eines Radiogeschäfts versucht hat, auf dem kleinen Grundig-Fernseher auf der anderen Seite noch ein bisschen vom Spielfeld zu erkennen. Wie er schon Stunden vor dem Anpfiff in einer Menschenmenge eingezwängt war und wie er die Mannschaftsaufstellung auch im Schlaf hätte aufsagen können. Meine Generation hat sich nicht mehr vor ein Schaufenster drängeln müssen, um Fußballspiele anzuschauen. Wir haben auch nie barfuß Fußball gespielt. Wir saßen gemütlich im Wohnzimmer und haben zu Weihnachten nagelneue Stollenschuhe geschenkt bekommen. Aber wir werden wahrscheinlich auch niemals so leuchtende Augen bekommen, wenn wir unseren Kindern einmal von einem Fußballspiel berichten. Nach diesem Film werden wir verstehen, warum.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;vielleicht haben Sie’s ja mitbekommen. In der letzten Woche bin ich zum Generalsekretär meiner Partei befördert worden. Dieses Amt hat freilich zur Folge, dass ich sehr viele Termine mehr wahrnehmen muss als bisher. Ich werde ab und zu Interviews geben und manchmal auch in bekannten Fernsehsendungen auftreten. Ich werde zwischen unserer Landeshauptstadt München und unserer Bundeshauptstadt Berlin hin- und herpendeln und kreuz und quer in ganz Bayern unterwegs sein. Mein Nürnberg jedoch wird dabei niemals zu kurz kommen. Schließlich lebt hier meine Familie, gibt es die schönste Altstadt, die besten Wirtschaften und den wankelmütigsten Fußballverein der Welt. Und nicht zuletzt muss ich auch darauf achten, meinen Enzo nicht zu sehr zu vernachlässigen, auch wenn auf meinem Stockwerk in München eine Kollegin mit ihrer Mischlingsdame Lucy die Hunde-Ehre aufrecht hält. Familie, Altstadt, FCN – all das zusammen erzeugt in mir ein sehr wohliges Gefühl, das ich nur hier habe. Es ist das wohlige Gefühl von Heimat. Egal an welchem Ort ich mich gerade aufhalten werde, nirgendwo anders als hier werde ich je mein Zuhause haben. Deshalb bedauere ich Menschen sehr, die dieses Gefühl nicht spüren. Die von sich behaupten, auf der ganzen Welt daheim zu sein. Denn sie haben wahrscheinlich keinen geheimen Platz im Wald, den sie mit ihren Kindern entdecken, kein kleines Lieblingslokal an der Ecke, wo sie mit ihrem Namen begrüßt werden und kein Viertel, in dem sie jeden Stein kennen, weil sie dort seit ihrer Kindheit gespielt haben. Ich habe das alles. Und ich bin sehr froh, dass das immer so sein wird.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;egal, ob wir den Wahlerfolg von Arnold Schwarzenegger nun gut finden oder nicht: Wir sollten schon einmal darüber nachdenken, warum ein professioneller Politiker von einem Hollywood-Star ersetzt worden ist. Kalifornien wird der Sonnenstaat der USA genannt. Es ist der Staat, in dem alles etwas lockerer ist als anderswo, und in dem sich die Menschen eher fürs schöne Wetter interessieren als für Staatsschulden oder Steuerreformen. Und trotzdem fühlten sich die Bewohner des Sonnenstaates ziemlich über den Tisch gezogen, weil ihnen ihr oberster Regent Versprechungen gemacht hat, die er hinten und vorne nicht einhalten hat können. Wahrscheinlich hat er auch gedacht, die Leute würden nach der Arbeit lieber zum Strand oder ins Café gehen statt in ein Wahllokal, um ihn aus dem Amt zu jagen. Doch sie gingen zum Wählen, und sie zeigten dem Mann, der sie so enttäuscht hatte, die Rote Karte. Stattdessen soll nun jemand, den die Kalifornier bis dato nur im Kino als Barbaren oder Roboter kennen gelernt hatten, die Verantwortung übernehmen für ihr Land. Wenn einer die Welt rettet – und wenn’s nur auf der Leinwand ist – dann kann er vielleicht auch ein kaputtes politisches System reparieren. Nun sind wir natürlich nicht Kalifornien. Aber nach einer aktuellen Umfrage können sich 49 Prozent der Deutschen Günther Jauch als Kanzler vorstellen, und auch Sabine Christiansen, Franz Beckenbauer und Thomas Gottschalk hätten gute Chancen. Vielleicht wäre es ja einen Versuch wert. Solange keiner Dieter Bohlen fragt, kann’s in Berlin nur besser werden.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;als fränkischer Fußball-Fan ist man in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ja nicht unbedingt von Erfolgen verwöhnt worden. Sicher, der Club war zwischen diversen Ab- und Aufstiegen ein paar Mal in der Bundesliga, einmal sogar in der ersten Runde des Uefa-Cups, und vor knapp über 20 Jahren auch im Pokalfinale gegen den FC Bayern – und Fürth, ja Fürth wäre beinahe ebenfalls mal in die erste Liga aufgestiegen. Das allerdings war’s dann in der Neuzeit auch schon mit dem fränkischen Fußball-Glanz, der zurzeit noch stärker verblichen zu sein scheint als ohnehin schon. Weil wir die wirklich großen Erfolge nur vom Hörensagen kennen, und selbst diejenigen, die sie uns erzählen höchstens noch den Morlocks Maxl in seinem Lottoladen in der Südstadt leibhaftig gesehen haben, ist die Flucht in eine glorreiche Vergangenheit manchmal der einzige Weg, der traurigen Gegenwart zu entfliehen. Und so bleibt einem bei tristem Herbstwetter und kollektiver Ratlosigkeit diesseits und wohl auch jenseits der Stadtgrenze momentan nur noch Nostalgie. Bei den Spaziergängen mit meinem Enzo rund um den Schmausenbuck lerne ich nach und nach die Aufstellungen der Club-Meistermannschaften von 1920 bis 1968 auswendig, ich stelle mir vor, wie einst Nürnberger und Fürther Spieler getrennt mit zwei Zügen zum Länderspiel gefahren sind, wie Burschen in weinroten Leibchen in ganz Deutschland Stars waren, obwohl man den Ausdruck noch gar nicht gekannt hat. Und für einen Augenblick vergesse ich aktuelle Tabellen, vergebene Chancen und traurige Rekorde. Erst, wenn Enzo dann an seiner Leine zerrt, merke ich, dass in Zabo statt einem Stadion längst ein grauer Wohnblock steht.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;wer wie ich oft zwischen München und Nürnberg hin- und herpendelt, der muss sich bisweilen einen süffisanten und typisch altbayerischen Kommentar anhören, bevor er mal wieder vom Mittleren Ring in Richtung A 9 und damit in die fränkische Heimat aufbricht. Ob es denn nicht schöner sei, in der Weltstadt mit Herz zu bleiben anstatt in die fränkische Provinz zurückzukehren? Nein, antworte ich dann immer und wiederhole beinahe euphorisch, wie schön und vielfältig Nürnberg und seine Menschen sind. Denn wir haben schließlich auch schattige Biergärten, hervorragende Einkaufsmöglichkeiten mit historischem Ambiente und ein wunderschönes Umland. Ja, aber die Kultur, heißt es dann, die wäre doch wohl in München zuhause. Und dann schwärme ich von den hunderttausenden, die während der Blauen Nacht im Namen der Kunst durch die Stadt flanieren, von der einmaligen Atmosphäre beim Bardentreffen, vom Respekt einflößenden Doku-Zentrum, von der kindlichen Freude beim Besuch des Spielzeugmuseums, vom Picknick zu Klassik-Klängen im Luitpoldhain und der Party bei Rock im Park. Ab sofort erzähle ich besonders gerne, dass wir bald sogar ebenfalls ein Staatstheater haben werden, das erste und einzige seit dem Ende der Monarchie außerhalb von München. Jetzt befinden wir uns endgültig auf gleicher Augenhöhe. Anschließend fahre ich vom Mittleren Ring auf die A 9. Sie führt mich nach Hause. In eine Kulturstadt von Weltrang.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;„Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen – ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen“. Diesen Satz hat Friedrich der Große einmal gesagt. Er hat auch einen vierbeinigen Begleiter gehabt, auf den er sich hundertprozentig verlassen konnte. Einen, der während eines Spaziergangs durch den Schlosspark von Sanssouci jeden Ärger eines königlich anstrengenden Tages vergessen machen konnte. Einen der ihm auch nach verheerenden Schlachten noch treu an der Seite stand. Einen, der an seinem Sterbebett Wache gehalten hat. Ein Hund interessiert sich nicht für die Niederlagen seines Besitzers. Für den Hund ist der Herr nicht ein Herr, sondern ein Herrchen. Aus diesen Gründen haben wir ihn irgendwann einmal den besten Freund des Menschen genannt. Mein Enzo ist mein Freund. Er gehört zur Rasse der so genannten Flat-Coated Retriever. In seinen Genen schlummert ein Jäger. Seine Vorfahren haben die Beute der Wildhüter aufgespürt und sie zurück gebracht. Sie haben sind dafür durch Wälder gehetzt und durch Seen geschwommen. Doch Enzo besitzt wie fast alle seine Kollegen mehr als diese Gene. Er besitzt einen siebten Sinn, der ihn zum Psychologen macht. Er weiß, wie man Kratzer in der Seele heilt. Er bringt meine Kinder zum Lachen, wenn sie geweint haben. Er kühlt mich ab, wenn ich mich geärgert habe. Der alte Fritz hat Recht. Hunde sind Helden. Sie sind nur böse, wenn sie Menschen dazu machen. Mein Enzo klaut Pistazieneis. Eine Schwäche darf ein Held haben.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;als ich diese Tage mit meinem Enzo im Faberpark auf der Suche nach ein bisschen schattiger Abkühlung war, da habe ich mir überlegt, wie früher meine Sommer waren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals das Wort Lichtschutzfaktor gehört habe, bevor ich mit meinen Freunden zum Fußball spielen ging. Die erlösende Durchsage „Hitzefrei!“ kam zu meinem Leidwesen allerhöchstens ein paar Mal im Juli, wenn ohnehin schon keine Klassenarbeiten mehr zu schreiben waren. Niemals habe ich mir als Kind einen Ventilator gewünscht, sondern höchstens einen großen Eisbecher oder eine kühle Limo. Und ins Freibad bin ich damals nicht zur Abkühlung gegangen, sondern wegen dem Mädchen aus der Parallelklasse. Wenn heute Kinder draußen spielen, dann cremt man sie mit einem „Sunblocker“ ein, weil man Angst hat, dass sie sich ihre Haut verbrennen. Und dass ich mir ein Auto mit einer Klimaanlage gekauft habe, halte ich für eine der weisesten Entscheidungen der letzten Zeit. Ich bin kein Meteorologe. Ich weiß nicht, ob es an meiner Erinnerung liegt oder an dem Abschmelzen der Polkappen, dass ich mich früher auf jeden heißen Tag gefreut habe – und heute aufatme, wenn der Wetterbericht Abkühlung verspricht. Vielleicht macht ja auch Unbeschwertheit ein bisschen immun gegen Sonnenbrand. Vielleicht kühlt eine Kugel Erdbeer-Eis, die man von den Eltern spendiert bekommt, besser als jede Klimaanlage. Vielleicht sind Kinder-Sommer anders als Erwachsenen-Sommer.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;Otto von Bismarck hat einmal gesagt: „Je weniger die Leute wissen, wie Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.“ Gegen diese Meinung des „Eisernen Kanzlers“ muss ich vehement Einspruch einlegen. Denn die Menschen sollen uns Politikern schon über die Schulter schauen können, um zu wissen, wie sie regiert werden. Deshalb bin ich froh, dass ich von Zeit zu Zeit Menschen aus dem Nürnberger Westen und der Südstadt in den Bayerischen Landtag einladen und durch das altehrwürdige Maximilianeum führen darf, das König Max II. ab 1857 bauen hat lassen und das eine lebhafte Geschichte hinter sich hat: So beherbergte es unter anderem schon eine historische Galerie, eine königliche Pagenschule und das höchst gelegene Café Münchens. Seit 1949 nun wird dort bayerische Politik gemacht. Und Sie haben die Möglichkeit, mich dabei zu besuchen. Sie dürfen mich fragen, was Sie schon immer über meine Arbeit wissen wollten. Sie dürfen einen Blick riskieren in den Plenarsaal und die Kunstwerke im wohl schönsten Parlamentsgebäude Deutschlands bewundern. Und Sie dürfen den wohl besten Leberkäse Münchens in der Landtagskantine probieren. Am Montag, den 7. Juli, haben Sie dazu Gelegenheit. Wenn Sie Lust haben, mich in München zu treffen, dann rufen Sie doch bis zum kommenden Freitag, den 27. Juni, vormittags die 0911/ 24 15 44 18 an. Hier können Sie sich anmelden und bekommen noch weitere Informationen. Die wichtigste gebe ich Ihnen schon jetzt: Sie sind natürlich eingeladen – zu Fahrt und Leberkäse! Ich freue mich auf Sie!&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;die Diskussionen der letzten Wochen über Hausdurchsuchungen und Haarproben haben mich sehr nachdenklich gemacht. Natürlich interessieren wir uns für diese andere Welt, die wir Nürnberger wohl nur aus der Zeitung kennen und zu der nur die Schickeria der Metropolen einen Zugangsschlüssel zu besitzen scheint. In dieser Welt, so lesen wir momentan, sind Drogen so normal, wie in unserer Welt das Feierabendbierchen. Von meinen Eltern habe ich früher einmal gelernt, dass ich von gefährlichen Dingen die Finger lassen soll. Ich habe mich nicht immer dran gehalten. Stattdessen habe ich mir die Hand am offenen Feuer verbrannt, die Knie beim freihändigen Fahrrad fahren zerschunden und später stolz die große Freiheit in Zigarettenform eingeatmet. All das haben meine Eltern stoisch hingenommen – so wie es alle Eltern stoisch hinnehmen, wenn ihre Söhne und Töchter den wohl selten ganz geraden Weg zum Erwachsen werden gehen. Aber in all diesem gelassenen Gleichmut meiner Eltern steckte die nie ausgesprochene Botschaft, dass es Werte gibt, die es einzuhalten gilt – und die Sicherheit, dass ihr Kind diese stille, kluge Botschaft wohl gehört hat, auch wenn es sie manchmal sicher nicht hören wollte. Meine Eltern waren wie die meisten Eltern clevere Psychologen. Sie haben es geschafft, dass ich diese andere Welt nie verstehen werde. An unseren Geldscheinen klebt der Werteverfall. Ich danke meinen Eltern, dass sie so altmodisch waren.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;uns Männern sind in den letzten Jahren zugegebenermaßen eine ganze Menge Domänen schleichend abhanden gekommen. Unsere Frauen machen Karriere. Sie fliegen Flugzeuge über den Atlantik. Sie steuern große Unternehmen. Sie boxen und sie spielen Fußball. Es gibt nur noch ein paar Hoheitsgebiete, in dem wir Männer die Hosen anhaben. In einem davon tragen wir eine Schürze drüber: Im Garten, am Grill, da sind wir die Chefs. Das war schon immer so. Fleisch über dem Feuer zu rösten, ist eine uralte Methode der Nahrungszubreitung. Vor zigtausend Jahren erfanden sie unsere Vorfahren. Grillen ist ein kleines bisschen Abenteuer. Wir Männer wollen zeigen, dass wir das gefährliche Feuer beherrschen. Wir Männer lieben den Geruch von glimmender Holzkohle. Wir Männer haben für die perfekte Glut geprobt. Meine Frau lächelt, wenn ich das Putensteak behutsamer mit der Grillzange berühre als ein Geiger sein Instrument mit dem Bogen. Meine Frau lächelt, wenn ich meinen Enzo schimpfe, weil er ein Stück Steak vom Grillteller klaut. Meine Frau lächelt, weil ich die Bratwürste mit mehr Andacht serviere, als Alfons Schuhbeck jedes Fünf-Gänge-Menü. Ich glaube nicht, dass meine Frau mich auslacht. Sie lächelt, weil sie weiß, dass ich in meinem Element bin. Sie lächelt, weil sie weiß, dass der Grill eine Metapher für ein männliches Stück Glück ist. Frauen sind das schönere, das elegantere, vielleicht auch das klügere Geschlecht. Aber grillen – das können wir besser.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;manche Menschen haben durchaus eine klare Devise, was ihre Einstellung zur körperlichen Ertüchtigung angeht. Der frühere britische Premierminister Winston Churchill etwa erklärte kategorisch „No Sports“. Diesem Vorbild zum Trotz habe mich neulich dem sanften Druck meiner Frau gebeugt und mich für das Deutsche Sportabzeichen angemeldet, um etwas für meine Fitness zu tun. Und weil Höchstleistungen wie ein Drei-Kilometer-Lauf in vierzehneinhalb Minuten nicht ohne Training in Angriff genommen werden sollten, habe ich die Jogging-Schuhe angezogen, mich mit meinem Enzo in den Pegnitzgrund begeben – und gestaunt, wie schnell so ein Retriever rennen kann. Offensichtlich hat es ihm sehr viel Spaß gemacht, seinem Herrchen zu zeigen, wer von uns beiden die bessere Kondition hat. Aber immerhin haben sich die Runden mit meinem tierischen Schrittmacher gelohnt: Bei der offiziellen Absolvierung meiner persönlichen Mini-Olympiade habe ich dann alle Disziplinen bestanden. Bevor Sie jetzt spötteln, probieren Sie’s mal selber aus. Gelegenheit dazu haben Sie – völlig kostenfrei und veranstaltet vom Deutschen Sportbund – am kommenden Samstag ab 8.30 Uhr am Nebenplatz des Frankenstadions. Wenn Sie ungefähr so alt sind wie ich, dann müssen Sie außer den 3000 Metern noch 4,50 Meter weit springen, eine 7,25 Kilo schwere Kugel knapp acht Meter weit werfen, 100 Meter in 14 Sekunden rennen und 200 Meter in sieben Minuten schwimmen. Wenn Sie das alles schaffen, dürfen Sie so stolz auf sich sein wie ich es auf mich war. Wenn nicht, macht’s auch nix. Churchill ist 90 Jahre alt geworden.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;zwar geht es bei uns Politikern im täglichen Geschäft ohnehin meist recht hitzig zu. Nichtsdestotrotz kommen auch wir bei den derzeitigen Temperaturen um eine kleine Abkühlung nicht herum. Während mein Enzo dafür jeden Bach zum Erlebnisbecken umfunktioniert, ziehe ich ehrlich gesagt gechlortes Wasser vor. Neulich war ich deshalb im Stadionbad, das zu meinen absoluten Lieblingsbädern zählt. Nicht nur, weil ich als Club-Fan im Schatten des Frankenstadions meine Bahnen schwimmen kann. Sondern, weil es dort einen Sprungturm gibt, der mich an meine ersten Erfahrungen in luftiger Höhe erinnert. Wie Generationen von Jungen und Mädchen habe auch ich mich von drei über fünf Meter langsam bis zum berühmten „Zehner“ hochgearbeitet. Bin mutig nach oben geklettert und habe bange nach unten geschaut. Habe mich am Geländer festgeklammert und anderen den Vortritt gelassen. Habe nicht gewusst, ob die Gänsehaut von der Angst oder der Kälte kommt. Und habe mich verflucht, wieso ich überhaupt hier hinauf gekommen war – schließlich wäre das „Zehner“ nächste Woche ja auch noch da gewesen. Doch weil die Alternative zum freien Fall eine enge Leiter war, die ich nicht einfach gefahrlos nach unten steigen konnte, musste ich irgendwann springen. Augen zu und durch. Fast so wie in der Politik. Denn manchmal weiß ich auch heute nicht, was nach einem Sprung auf mich wartet – und wie kalt das Wasser ist. Aber wenn man es nicht riskiert, wird man’s auch nie erfahren. Ich gebe zu, dass ich damals unterschätzt habe, was man auf einem Zehn-Meter-Brett alles fürs Leben lernen kann.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;wenn’s Zeugnisse für Hunde gäbe, mein Enzo bekäme von mir manchmal auch höchstens einen Gnaden-Dreier im Betragen. Und während die meisten Schüler wieder am vergangenen Freitag ein fröhliches Lied auf die Schule gepfiffen und sich auf sechs spannende Wochen Sommerferien gefreut haben, sind andere mit feuchten Augen und feuchten Händen nach Hause gekommen. Sie haben ihren Mathe-Lehrer verflucht, Erklärungen gesucht und ihren Eltern mit zittrigen Fingern das Dokument eines scheinbar verlorenen Jahres gezeigt. Es ist nicht lustig, sein Versagen in Deutsch oder Geschichte, in Physik oder Latein, in Chemie oder Englisch schriftlich zu bekommen, abgestempelt und unterschrieben. Von den Paukern gerügt, von den Eltern geschimpft und von den Klassenkameraden verspottet zu werden. Und statt ins Freibad zum Nachhilfelehrer zu gehen. Ich habe zwar dank einer gewissen Disziplin und einer gehörigen Menge Dusel nie eine Ehrenrunde drehen müssen. Aber trotzdem hatte der Tag der Zeugnisausgabe für mich etwas mystisches. Obwohl ich meistens schon vorher wusste, dass es hier eine Zwei und dort eine Vier geben würde, hatte ich ein flaues Gefühl im Magen, ob nicht doch irgendwo eine böse Überraschung lauert. Nach der Schule habe ich dann festgestellt, dass ein Zeugnis im Grunde genommen nur ein – wenn auch offizielles – Stück Papier ist. Nach meiner Englisch-Note in der achten Klasse hat mich zum Beispiel nie wieder jemand gefragt. Vielleicht ist das ein kleiner Trost für alle, denen es am Freitag die Ferien verhagelt hat. Zumindest langfristig kommt’s auf ein Stück Papier nämlich gar nicht an.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;vor zwei Wochen habe ich an dieser Stelle eine Ode auf alle Mütter gesungen beziehungsweise geschrieben. Diesmal nun sind die Väter dran: Nämlich ist an diesem Donnerstag ja Christi Himmelfahrt, Vatertag, Herrentag – also der Tag, an dem alle Papis zu Ehren kommen. Doch bei uns Männern ist es nicht Brauch, sich das Frühstück ans Bett bringen zu lassen oder Blumen geschenkt zu bekommen. Stattdessen stehen wir in aller Herrgottsfrühe auf und lassen uns die ein oder andere Maß schmecken. Komischerweise habe ich diesen Tag früher, als ich noch weit davon entfernt war, Vater zu sein, auch so oder so ähnlich verbracht. Meine Freunde und ich haben uns aufs Fahrrad gesetzt und sind aufs Land gefahren, wir haben ein paar zünftige Einkehrschwünge gemacht und sind abends ziemlich müde wieder nach Hause gekommen. Inzwischen bin ich zweifacher Vater, und meine Töchter hätten sicher kein Verständnis dafür, wenn ich den ganzen Feiertag ohne sie verbringen würde. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass mein Vater jemals am Vatertag ohne seine Familie unterwegs gewesen ist. Stattdessen war er mit uns Kindern wandern, hat uns geheime Verstecke gezeigt oder ein Baumhaus gebaut. Verstehen Sie mich nicht falsch – es ist so herrlich unbeschwert, als junger Spund am Vatertag einmal richtig auf den Putz zu hauen. Das ist richtig so, und es ist schön. Irgendwann selbst ein Vater zu sein ist aber noch viel, viel schöner!&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;immer, wenn ich mich über den Fußball im Allgemeinen und den Club im Besonderen aufrege, dann sagt meine Frau zu mir, ich soll mir eben einen anderen Verein suchen, für den ich mich interessiere. Dass das nicht geht, kann nur ein Fußball-Fan nachvollziehen. Das wäre ja praktisch genauso, als wenn ich mir einen anderen Hund kaufen würde, nur weil mich mein Enzo mal geärgert hat. Nein, ein Anhänger muss alle Höhen und Tiefen mittragen, auch wenn beim FCN die Tiefen in der letzten Zeit leider deutlich überwiegen. Dennoch hoffe ich, dass sich der Club noch mal so teuer wie möglich verkauft. Schließlich geht’s gegen Bayer Leverkusen, bei denen ja bekanntlich inzwischen Klaus Augenthaler auf der Bank sitzt. Ein bisschen komisch kommt mir diese ganze Geschichte schon vor. „Wahrscheinlich“, hat Auge gesagt, wäre er sowieso nach Leverkusen gegangen – auch wenn er in Nürnberg nicht entlassen worden wäre. Wie das gehen hätte sollen, dass müsste er den Fans, die ihn so aufrichtig gefeiert haben, eigentlich schon erklären. Deshalb fände ich es auch ein bisschen ungerecht, wenn er am Samstag vor den Augen der treuen Cluberer mit Leverkusen feiern dürfte. Ich jedenfalls drücke dem 1. FCN die Daumen, dass er Bayer auch heuer wieder eins auswischt. Und dass es Fürth vielleicht doch noch schafft, die fränkischen Fahnen in der Ersten Liga weiter wehen zu lassen. Verdient hätten sie’s auf jeden Fall. Und wir könnten ja in einem Jahr wieder nachkommen.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;hoffentlich haben Sie Ihre Mutter am vergangenen Sonntag ordentlich verwöhnt. Und, liebe Mütter, hoffentlich haben Sie sich auch ordentlich verwöhnen lassen. Das ist nämlich gar nicht immer so einfach. Ich kann da nur von meiner Mutter sprechen, die so typisch Mutter war, wie eine Mutter nicht typischer sein kann. Am wichtigsten waren für sie immer die anderen. Erst kam natürlich die Familie, dann die Freunde, die Bekannten, die Nachbarn. Erst ganz am Ende ihrer Wichtigkeits-Skala, da kam sie selbst. Dabei war sie die wichtigste Person weit und breit. Ohne sie wäre bei uns überhaupt nichts gegangen. Denn sie hatte ein Talent, das wahrscheinlich nur Mütter besitzen können – und für das so mancher Chef viel Geld zahlen würde, wenn es einfach übertragbar wäre: Meine Mutter konnte zeitgleich ganz viele Dinge bewerkstelligen. Sie war Ratgeberin, Köchin, Organisatorin, Krankenschwester, Buchhalterin, Gastgeberin, Freundin. Und bei jedem dieser Jobs hat sie uns immer spüren lassen, wie gerne sie ihn macht. Manchmal wünsche ich mir, dass alle Menschen diese stoische, beruhigende Ruhe hätten, die meine Mutter noch in der kniffligsten Situation ausgestrahlt hat. Gäbe es lauter Mütter auf der Welt, dann gäbe es wahrscheinlich keine Kriege. All das kann ich meiner Mutter nicht mehr erzählen. Vor neun Jahren ist sie gestorben. Darum lassen Sie den letzten Sonntag nicht einfach so verstreichen. Nehmen Sie ihn zum Vorbild für alle anderen 364 Tage. Ihre Mutter hat’s ganz sicher verdient.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;auf die Zeit momentan freue ich mich in kulinarischer Hinsicht jedes Jahr: Endlich ist wieder Spargelsaison – heuer durfte ich die sogar ganz offiziell mit unserem Landwirtschaftsminister und zwei Spargelköniginnen im Knoblauchsland eröffnen. Und nachdem ich da gesehen habe, was für eine aufwändige Arbeit die Spargelernte ist, wundert mich gar nicht mehr, dass mein Lieblingsgemüse nicht gerade billig ist. Aber zehn Euro für ein Kilo – das finde ich dann doch zu happig! Praktisch wäre es deshalb, wenn ich meinen Enzo als „Spargelspürhund“ abrichten könnte, der für mich die ein oder andere vergessene Stange im Acker entdeckt. Mir wurde erklärt, dass bei uns in Franken auf knapp 700 Hektar das „Weiße Gold“ angebaut wird. Und dass über 900 Menschen die nächsten Wochen damit beschäftigt sind, den frischen Spargel aus der Erde zu holen. Eigentlich, so erfuhr ich noch, kommt das Gemüse aus Vorderasien, wächst aber bei uns wegen der trockenen Böden ganz hervorragend. Aber Spargel in der asiatischen Küche – das ist nix für mich. Bei der Zubereitungsart bin ich Purist. Am liebsten mag ich ihn als Salat, angemacht mit Essig und Öl. Zugegeben – drei Fränkische Bratwürste dürfen schon dabei sein – wo Spargel doch sowieso so gesund ist… Schon Wilhem Buschs „Fromme Helene“ fand ja: „Spargel, Schinken und Koteletts sind doch mitunter auch was Nett’s“. Neulich hat mir ein Freund erzählt, dass er nach dem Essen sogar einen Spargelschnaps serviert bekommen hat. Den trinke ich aber höchstens zum Trost, wenn am 24. Juni, dem Johannitag, die Saison wieder vorbei ist!&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;über meinen Ärger auf den Club habe ich Ihnen ja schon in der letzten Woche ausführlich berichtet. Dass der dieses Mal nicht wirklich weniger geworden ist, muss ich Ihnen wahrscheinlich nicht erzählen. Aber ich habe zurzeit noch aus einem anderen Grund die Nase sprichwörtlich gestrichen voll: Der Heuschnupfen macht mir zu schaffen. Das bekommt auch mein treuer Enzo zu spüren. Denn während er am liebsten durch alles, was momentan so vor sich hin blüht, herumtollt, ziehe ich eher blütenlose Regionen vor. Birke, Erle, Esche und so weiter – wir Allergiker können uns über den Frühling nicht wirklich freuen. Und wenn ich in ein paar Wochen dann endlich wieder durchatmen kann, sind meine Leidensgenossen dran, denen die Gräserpollen die Tränen in die Augen treiben… Neulich habe ich gelesen, dass die Zahl der Menschen, die an Allergien leiden, jedes Jahr um zehn Prozent steigt. Das macht mich nachdenklich. Als ich noch zur Schule gegangen bin, waren wir jeden Nachmittag im Freien auf Achse – ohne Juckreiz und Dauerschniefen. Inzwischen gibt es viele Kinder mit Allergie. Und die sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich können die Beschwerden auch zu chronischem Asthma führen. Doch trotzdem – den Frühling sollten wir uns nicht völlig verderben lassen. Mit ein bisschen Nasenspray und einer Sonnenbrille kann man die bunte Pracht schon genießen. Und anschließend geht’s in ein garantiert pollenfreies Eiscafé.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;mein treuer Enzo musste mal wieder meinen Ärger vom vergangenen Samstag ausbaden. Denn immer, wenn ich mich so richtig über meinen Club aufrege, muss ich mir danach meinen Frust von der Seele laufen. Und das ist in der letzten Zeit leider ziemlich oft passiert. Das hat zwar einerseits den Vorteil, dass Enzo und ich zur Freude meiner Frau selten so gut in Form waren wie in dieser Saison. Andererseits wäre mir lieber, ich hätte ein paar Pfund – und der FCN ein paar Punkte – mehr. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, ist ein ebenso abgedroschener wie hier in Nürnberg oft gehörter Spruch. Noch ist der Club nicht abgestiegen. Aber so langsam werde ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen, künftig wieder Zweitliga-Fußball im Frankenstadion sehen zu müssen. Das ist sehr schade, denn Fans und Region hätten es längst verdient, dass der Ruhmreiche an alte, glorreiche Zeiten anknüpft. Ich kenne die letzten großen Erfolge ja auch nur noch aus Erzählungen. Doch der Club, den ich kenne, wäre nicht der Club, wenn er nicht immer wieder für eine Überraschung gut wäre. Letzte Saison gegen Leverkusen war es eine positive. Vielleicht wiederholt sich die auch in diesem Jahr. Dann würde ich den allspieltäglichen Frust-Lauf gerne sein lassen. Und Enzo hätte einen gemütlichen Sonntag. Andernfalls nehme ich ihn im nächsten Jahr mit nach Fürth zum Ronhof. Ist vielleicht von uns zuhause ein bisschen weit zu Laufen. Aber auf jeden Fall eine schöne Radtour…&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;am nächsten Sonntag bekommt Enzo bei uns zuhause das einzige Mal im Jahr Gartenverbot. Denn wir feiern Ostern ganz traditionell. Mit jeder Menge versteckten Ostereiern unter Bäumen, zwischen Sträuchern, in den Ecken der Terrasse. Und das Verstecken ist mein Job. Denn so wie ich als Kind immer mächtig aufgeregt war, wenn mich meine Eltern nach dem Osterfrühstück nach draußen auf große Suche geschickt haben, so sehr macht es mir heute Spaß, wenn ich für meine Familie den Osterhasen spielen darf. Nur Enzo muss eben etwas zurückstecken. Schließlich hat er eine gute Spürnase. Und die Gefahr, dass er das ein oder andere mühsam verborgene Ei vor allen anderen findet, ist einfach zu groß. Dafür darf er sich danach bei einem ausgedehnten Osterspaziergang austoben. Und dabei gibt’s ja auch eine Menge zu entdecken. Denn in der letzten Zeit scheinen alte Bräuche wieder richtig „in“ geworden zu sein. So haben wir schon etliche aufwändig geschmückte Osterbrunnen gesehen – mitten in der Stadt. Und auch die Dekoration in Gärten oder Wohnzimmerfenstern ist nicht mehr nur lieblos eingekaufter Kitsch, sondern liebevoll selbst gemacht, wie früher. Das wäre doch übrigens mal wieder eine Idee – eine richtige Osterschmuck-Bastel-Party für die ganze Familie. Ist auf jeden Fall besser, als sich den ganzen Tag vor den Fernseher zu setzen. Und Sie werden überrascht sein, wie viel Spaß man da zusammen haben kann. Dafür braucht man nur ein bisschen Kreativität. Und gar keine Fernbedienung. Probieren Sie’s aus!&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;Liebe Leser,&lt;br /&gt;„wie der Herr, so sein Gescherr“, sagt der Volksmund. Der zumindest in unserem Fall damit absolut Recht hat. Denn wir gehen gemeinsam wirklich durch Dick und Dünn. Wir – das sind mein Hund Enzo und ich – teilen nämlich eine ganze Menge Interessen. Zum Beispiel gehen wir gerne spazieren und schauen uns an, wo es in unserer Stadt besonders schön ist. Wir beobachten unsere Mitmenschen (und natürlich „Mithunde“), sind gespannt, wo sich in Nürnberg überall etwas Neues tut und ärgern uns mächtig über Missstände. Von dem allen werden wir Ihnen künftig jede Woche hier an dieser Stelle im Marktspiegel berichten. Und weil vier Augen bekanntlich mehr sehen als zwei, werden wir Ihnen all die Dinge, die wir erleben, aus unserer unterschiedlichen Sicht erzählen. Denn während ich als Politiker alles immer dreifach durchdenken muss, folgt Enzo einfach seinem Instinkt – und so ergänzen wir uns in manchen Dingen ganz gut. Wenn Enzo zum Beispiel einmal Fährte aufgenommen hat, dann kann ich mich darauf verlassen, dass er mich immer wieder an die spannendsten Orte führt, an denen ich – obwohl eingefleischter Nürnberger – oft noch nie war. Dafür haben wir beide dieselben Lieblingsplätze, an die es uns immer wieder verschlägt: Altstadt, Faber-Park, Pegnitzgrund – dort fühlen Enzo und ich uns richtig zuhause. Wir freuen uns jedenfalls beide schon geradezu tierisch darauf, Ihnen von unseren Erlebnissen zu berichten. Seien Sie gespannt.&lt;br /&gt;Ihr Markus Söder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110648523980450955?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110648523980450955/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110648523980450955' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110648523980450955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110648523980450955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/11/sders-notizen.html' title='&quot;Söders Notizen&quot;'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110648438811479679</id><published>2004-10-31T10:33:00.000-08:00</published><updated>2005-01-23T04:46:28.113-08:00</updated><title type='text'>Was kommt nach dem Job Generalsektretär?</title><content type='html'>Lebenslauf auf &lt;a href="http://www.soeder.de"&gt;www.soeder.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jobs&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;1992/93 Volontariat beim Bayerischen Rundfunk, anschl. Redakteur beim Bay. Fernsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Politik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Seit 1983 Mitglied in CSU und JU.&lt;br /&gt;Seit 1994 Mitglied des bayerischen Landtags&lt;br /&gt;1995-2003 Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern. Mitglied im CSU-Präsidium.&lt;br /&gt;Seit 1997 Kreisvorsitzender der CSU Nürnberg-West.&lt;br /&gt;Seit 2003 CSU-Generalsekretär&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ämter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Seit 2000 Vorsitzender der CSU-Medienkommision.&lt;br /&gt;Mitglied des Internet-Beirats der bayerischen Staatsregierung&lt;br /&gt;Kuratoriumsmitglied Bayerische Akademie für Fernsehen (BAF)&lt;br /&gt;Seit 2002 Mitglied des ZDF-Fernsehrates&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zukunft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;ab 2006 Staatssektretär - welche Stelle?&lt;br /&gt;ab 2006 Bundestagsmandat - welcher Wahlkreis?&lt;br /&gt;ab 2006 Minister in Bayern - welchen?&lt;br /&gt;ab 2006 Wirtschaft - welche Stelle?&lt;br /&gt;ab 2006 Landtagspräsident?&lt;br /&gt;ab 2006 CSU-Bezirkschef&lt;br /&gt;ab 2010 ?&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110648438811479679?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110648438811479679/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110648438811479679' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110648438811479679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110648438811479679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/10/was-kommt-nach-dem-job-generalsektretr.html' title='Was kommt nach dem Job Generalsektretär?'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110640370742059617</id><published>2004-10-15T11:15:00.000-07:00</published><updated>2005-01-23T04:00:34.376-08:00</updated><title type='text'>Dr. Markus Söder kritisiert JU-Chef!</title><content type='html'>Ex-JU-Chef kritisiert Mißfelder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Söder: „Entschuldigung für unreifes Gequatsche!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keinen Graben zwischen den Generationen ziehen&lt;br /&gt;„Unreifes Gequatsche“ – das sagt Bayerns Ex-JU-Chef Dr. Markus Söder zu den Äußerungen des Junge-Union-Vorsitzenden Philip Mißfelder. Der Nürnberger Landtagsabgeordnete empfiehlt dem 23-Jährigen, sich für seine „Parolen“ zu entschuldigen. „Mit provozierenden Angriffen allein ist der jungen Generation sicherlich nicht geholfen. Kluge Ideen sind besser als rein plakative Sprüche“, so Söder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade als ehemaliger JU-Vorsitzender plädiert Söder für die Aussöhnung zwischen Jung und&lt;br /&gt;Alt. Die Reform der Sozialsysteme dürfe zwar nicht zu Lasten einer Generation gehen. „Den älteren Menschen gebührt aber unser Dank und unsere Anerkennung für ihre Aufbauleistung.“&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110640370742059617?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110640370742059617/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110640370742059617' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640370742059617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640370742059617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/10/dr-markus-sder-kritisiert-ju-chef.html' title='Dr. Markus Söder kritisiert JU-Chef!'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110648831482253758</id><published>2004-07-11T08:49:00.000-07:00</published><updated>2005-01-23T05:51:54.823-08:00</updated><title type='text'>Söders Geistesblitze</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.seidu.de/about/tagebuch/archives/2004_04.jsp"&gt;http://www.seidu.de/about/tagebuch/archives/2004_04.jsp&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... Der Mann heißt Markus Söder, ist jung, Bayer und CSU-Generalsekretär. Als solcher ist er prädestiniert dafür, möglichst auffällig und lautstark Dinge zu sagen, die eigentlich keiner hören will.So auch dieses Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reformen der Regierung sind das Ziel seines Zorns. Sie seien handwerklich schlecht gemacht und gingen in die falsche Richtung. Söder hat leicht reden: seine Partei hat kein Konzept vorgelegt bisher. Insofern geht alles in die falsche Richtung. Denn für den, der keine Meinung hat, ist eine Meinung immer falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefragt, wer denn an der augenblicklichen Misere der Bundesrepublik Schuld sei, kommt Söder zu einer verblüffenden Einsicht: Die 68er warens.Verblüffend ist hierbei weniger die Aussage an sich, sondern eher, dass der gute Mann dass, was er sagt, auch wirklich zu glauben scheint.Und die 16 Regierungsjahre Helmuth Kohls, denn man kaum als 68er bezeichnen kann, einfach mal so vergisst. Denn unter dessen Ägide war natürlich alles besser: alle hatten Arbeit, die Oder blieb im Herbst in ihrem Flussbett, die Sonne schien und im Osten blühten die Landschaften zwischen den Industrieruinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Höhepunkt des Interviews mit dem Deutschen Depeschendienst ist aber eine ganz andere Frage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als er nämlich gefragt wird, wie er die Qualität des Schulunterrichts zu heben gedenkt, hat Söder wieder einen jener beunruhigenden Geistesblitze, die den geneigten Leser beim Gedanken an aktuelle Wahlumfragen erschauern lassen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt bessere Lehrerausbildung, kleinere Klassen, realitätsnäheren Unterricht und weniger soziale Trennung in den Schulen zu fordern, schlägt der Christsozi etwas ganz Anderes vor, um die deutschen Schülerinnen und Schüler international wieder wettbewerbsfähig zu machen:Sie sollten öfter das Deutschlandlied singen. Und die Bayernhymne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach so, ganz wichtig: Weil im Grundgesetz das Recht auf freie Religionsausübung in den Grundrechten verankert ist, Herr Söder dieses für Politiker so wichtige Büchlein offensichtlich aber nicht gelesen hat, findet er:"In Klassenzimmer gehören Kruzifixe und keine Kopftücher."&lt;br /&gt;Schöne, neue Bayernwelt&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110648831482253758?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110648831482253758/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110648831482253758' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110648831482253758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110648831482253758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/07/sders-geistesblitze.html' title='Söders Geistesblitze'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110639934066508682</id><published>2004-03-30T01:16:00.000-08:00</published><updated>2005-01-23T04:01:45.483-08:00</updated><title type='text'>Lügen unserer Politiker</title><content type='html'>&lt;a name="soeder"&gt;&lt;/a&gt;Zitate von Markus Söder (5.1.1967) und anderen Funktionären:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.gavagai.de/luegen/HHD43.htm#soeder"&gt;http://www.gavagai.de/luegen/HHD43.htm#soeder&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110639934066508682?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110639934066508682/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110639934066508682' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110639934066508682'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110639934066508682'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2004/03/lgen-unserer-politiker.html' title='Lügen unserer Politiker'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110640392427655790</id><published>2003-05-12T06:21:00.000-07:00</published><updated>2005-01-22T06:31:30.790-08:00</updated><title type='text'>Google: Nürnberg und Politik</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.google.com/intl/de/dirhelp.html#pagerank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;PDS Nürnberg - http://www.orgon.com/pds&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen Nürnberg - http://www.gruene-stadtratsfraktion.nuernberg.de/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg - http://www.csu-stadtratsfraktion.nuernberg.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;JuLis - Junge Liberale Nürnberg - Wir bewegen was! - http://www.julis-nuernberg.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SPD Nürnberg - http://www.spd-nuernberg.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CSU-Ortsverband Nürnberg-Lichtenhof - http://www.csu-lichtenhof.de/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F.D.P. - http://www.fdp-nuernberg.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freie Wähler Nuernberg - http://www.freie-waehler-nuernberg.de/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grüne Jugend Nürnberg - http://www.gruene-jugend-nuernberg.de/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bündnis 90/Die Grünen - http://gruene.odn.de/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SPD Knoblauchsland - http://www.spd-knoblauchsland.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Junge Union Nürnberg Ost - http://www.ju-nuernberg-ost.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SPD Stadtratsfraktion Nürnberg - http://www.spd-stadtratsfraktion.nuernberg.de&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110640392427655790?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110640392427655790/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110640392427655790' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640392427655790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640392427655790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2003/05/google-nrnberg-und-politik.html' title='Google: Nürnberg und Politik'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110640095478872890</id><published>2003-03-01T11:35:00.000-08:00</published><updated>2005-01-22T07:13:02.036-08:00</updated><title type='text'>Verflechtung Söder - Baumüller</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.fh-nuernberg.de/fhn/service/03_anlaufstellen/10_gremien/kuratorium.html"&gt;http://www.fh-nuernberg.de/fhn/service/03_anlaufstellen/10_gremien/kuratorium.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kuratorium&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bayerische Hochschulgesetz eröffnet der Hochschule die Möglichkeit, in ihrer Grundordnung die Bildung eines Kuratoriums vorzusehen, das die Hochschulleitung in ihrer Arbeit berät und die Interessen der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg in der Öffentlichkeit unterstützt.&lt;br /&gt;Dem Kuratorium gehören folgende Persönlichkeiten an:&lt;br /&gt;Dipl.-Ing. Wolfgang Baumann, Berufsmäßiger Stadtrat, Baureferent der Stadt Nürnberg&lt;br /&gt;Dipl.-Ing. Günter Baumüller, Senator e.h. der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg&lt;br /&gt;Dr. Günther Beckstein, Mitglied des Bayerischen Landtags, Bayerischer Staatsminister des Innern&lt;br /&gt;Dipl.-Kfm. Thomas Dehn, Geschäftsführender Gesellschafter der Dehn + Söhne GmbH &amp; Co.KG&lt;br /&gt;Dipl.-Ing. Günter Dependahl, VDE-Vorsitzender in Bayern, Sprecher der Region Bayern der Siemens AG&lt;br /&gt;Dr.-Ing. e.h., Dipl.-Ing. Thomas Diehl, Vorsitzender des Vorstands Diehl Stiftung &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;Dr. Dr. h.c. Werner Freiesleben, Senator e.h. der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, Mitbegründer des ZAM e.V.&lt;br /&gt;Peter Frischholz, Geschäftsführer des Verbandes Keramische Industrie e.V.&lt;br /&gt;Prof. Dr.-Ing. Reiner Gast, Geschäftsführender Direktor der LGA (Landesgewerbeanstalt Bayern) a. D.&lt;br /&gt;Dipl.-Betriebswirtin (FH) Sabine Geyer, Leiterin Controlling, Prokuristin der Geyer AG, 1. Vorsitzende des Bundes der Freunde der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg (BdF) e.V.&lt;br /&gt;Günter Gloser, Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;Rainer Hajeck, Chefredakteur der Nürnberger Zeitung&lt;br /&gt;Heinz-Joachim Hauck, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten&lt;br /&gt;Curt Heigl, Kunsthallendirektor i.R.&lt;br /&gt;Prof. h.c. Dr.-Ing. Hans Ludwig Hofmann, 2. Vorsitzender des Kuratoriums, Generalbevollm. Direktor der Siemens AG a.D. und Leiter der Nürnberger Werke, Senator e.h., Mitglied und Mitbegründer des Vorstandes des Bundes der Freunde der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg (BdF) e.V.&lt;br /&gt;Karl Inhofer, Regierungspräsident von Mittelfranken&lt;br /&gt;Helene Jungkunz, Bürgermeisterin der Stadt Nürnberg a. D.&lt;br /&gt;Dipl.-Kfm. Dieter Kempf, Vostandsvorsitzender der DATEV eG, Steuerberater&lt;br /&gt;Dipl.-Sow. Dieter Leuzinger, Abteilungsdirektor der Nürnberger Versicherung AG&lt;br /&gt;Dipl.-Ing. Jochen Loos, Geschäftsführender Gesellschafter der Loos International&lt;br /&gt;Heinrich Mosler, Präsident der Handwerkskammer Nürnberg für Mittelfranken&lt;br /&gt;Dipl.-Ing. Peter Riedhammer, Geschäftsführer der Riedhammer GmbH &amp; Co.KG, Nürnberg&lt;br /&gt;Dr. Bernd Rödl, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vizepräsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken&lt;br /&gt;Dipl.-Ing. Helmuth Schaak, Senator e.h. der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Leistritz AG Nürnberg&lt;br /&gt;Dipl.-Ing. Franz Schmidhammer, Vorsitzender des Bauindustrieverbandes Mittelfranken, Bezirksrat Mittelfranken&lt;br /&gt;Renate Schmidt,Stellvertretende SPD Bundesvorsitzende, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend&lt;br /&gt;Martin Schmitt, Geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Aufzugwerke Schmitt &amp;amp; Sohn GmbH&lt;br /&gt;Dr. Manfred Scholz, Mitglied des Bayerischen Landtags&lt;br /&gt;Dr. Markus Söder, Mitglied des Bayerischen Landtags&lt;br /&gt;Dipl.-Ing. Hermann Weiler, 1. Vorsitzender des Kuratoriums, Geschäftsführer der G.D.W. Werkzeugmaschinen GmbH, Herzogenaurach&lt;br /&gt;Prof. Hubert Weiler, Vorstand der Sparkasse Nürnberg&lt;br /&gt;Harald Weiniger, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Kreis Industrieregion Mittelfranken&lt;br /&gt;LtdVDir Peter Wülk, Direktor des Arbeitsamtes Nürnberg&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110640095478872890?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110640095478872890/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110640095478872890' title='18 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640095478872890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110640095478872890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2003/03/verflechtung-sder-baumller.html' title='Verflechtung Söder - Baumüller'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>18</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110787612791517814</id><published>2003-01-11T07:20:00.000-08:00</published><updated>2005-02-08T07:22:07.916-08:00</updated><title type='text'>Medienpolitik für Anfänger</title><content type='html'>On Fri, 28 Apr 2000 08:23:44 GMT, Herbert Huber&lt;a href="mailto:HuberHerbert.Huber@ebe-online.de"&gt; wrote:"&gt;Herbert.Huber@ebe-online.de&gt; wrote:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Medienpolitiker Söder präsentierte einen Katalog von konkreten&lt;br /&gt;&gt;Programmwünschen, die CSU und CDU bei der nächsten Änderung des&lt;br /&gt;&gt; Rundfunkstaatsvertrages realisiert sehen wollen: ...Die CSU wünscht&lt;br /&gt;&gt;sich 'ein Programm aus Bayern für Bayern', als Ergänzung zum&lt;br /&gt;&gt;Bayerischen Fernsehen."Und was spricht gegen eine verstaerkte Berichterstattung aus den Laendern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;strong&gt;Markus Söder ist Vorsitzender der CSU-Medienkommission.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie schrecklich dass sich so einer in sein Fachgebiet einmischt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schoene Gruesse, Egon--&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egon Vellusig               -  D-93309 Kelheim, Donaustr. 11Tel: +49 171 2081535&lt;a href="mailto:vellusig@inet-nb.de"&gt;mailto:vellusig@inet-nb.de&lt;/a&gt;  -  &lt;a href="http://www.t-online.de/home/09441294010/"&gt;http://www.t-online.de/home/09441294010/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://groups.google.de/groups?q=%22markus+s%C3%B6der%22&amp;start=30&amp;amp;hl=de&amp;lr=&amp;amp;scoring=d&amp;selm=slrn8gu645.6le.vel%40zerberus.vellusig.de&amp;amp;rnum=36"&gt;http://groups.google.de/groups?q=%22markus+s%C3%B6der%22&amp;start=30&amp;amp;hl=de&amp;lr=&amp;amp;scoring=d&amp;selm=slrn8gu645.6le.vel%40zerberus.vellusig.de&amp;amp;rnum=36&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110787612791517814?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110787612791517814/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110787612791517814' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110787612791517814'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110787612791517814'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2003/01/medienpolitik-fr-anfnger.html' title='Medienpolitik für Anfänger'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110787596277002247</id><published>2002-08-14T07:12:00.000-07:00</published><updated>2005-02-08T07:19:22.770-08:00</updated><title type='text'>"Medienexperte" Söder</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Die CSU setzt den Bayerischen Rundfunk unter Druck.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der bayerischeInnenminister Günther Beckstein, CSU, forderte, daß der Journalist Günther Koch, nach seiner Nominierung für die Landtags-SPD nicht mehrfür den bayerischen Rundfunk arbeiten dürfe. Der BR lehnte dasAnsinnen ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beckstein zog daraufhin seine Forderung zurück. SZ, 29.11.2002, S.44 und Pressemitteilung Innenministerium&lt;a href="http://www.stmi.bayern.de/presseinfo/pm_sonstiges.htm"&gt;http://www.stmi.bayern.de/presseinfo/pm_sonstiges.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Versuche der CSU, den SPD Mann aus dem BR zu drängen gehenweiter. Markus Söder, MdL, Medienexperte, meinte, ein Landtagsmandatund eine Tätigkeit beim BR sei nicht vereinbar. &lt;strong&gt;Hohn: er selbst istMdL und sitzt im Medienrat des BR! &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu Franz Maget, Fraktionschef derSPD im Landtag: "Wer in Bayern nicht pariert, bekommt Berufsverbot." SZ, 30.11.2002, S.59&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die SPD sollte sich keine Hoffnung machen, daß Günther Koch, SPD,sollte er in den Landtag einziehen, weiter Sportreporter beimBayerischen Rundfunk bleiben darf, "denn die Meinung in der CSU isteindeutig: Wird Koch gewählt, muss er beim BR aufhören".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franz Maget,SPD: "Wer für die SPD kandidiert, muss in Bayern mit beruflichenProblemen rechnen." Am Wochenende nahm der Bayerische Rundfunk ein Porträt über denReporter kurzfristig aus dem Programm (OVB, 3.12.2002, S.6) obwohl dieLandtagsliste der SPD noch nicht einmal aufgestellt ist.Die Frage ist: wie kommt ein SPD-naher Journalist überhaupt zu einemJob beim CSU-Sender?&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110787596277002247?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110787596277002247/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110787596277002247' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110787596277002247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110787596277002247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2002/08/medienexperte-sder.html' title='&quot;Medienexperte&quot; Söder'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10322866.post-110787638728701185</id><published>2002-06-15T00:24:00.000-07:00</published><updated>2005-02-08T07:26:27.286-08:00</updated><title type='text'>Also Söder: Du nix Deutsch?</title><content type='html'>&gt; &lt;strong&gt;Söder:&lt;/strong&gt; "Hauptziel der Union ist, den&lt;br /&gt;&gt; Jugendmedienschutz zu reformieren und zu verbessern.&lt;br /&gt;&gt; Hierbei sehen wir eine besondere Verantwortung auch&lt;br /&gt;&gt; bei den Anbietern von Medien, insbesondere von&lt;br /&gt;&gt; jugendgefährdenden Inhalten. Wer daraus Nutzen zieht,&lt;br /&gt;&gt; muß auch Verantwortung übernehmen. Hier ist kein&lt;br /&gt;&gt; Platz für falsche Solidarität mit Anbietern, die sich dem&lt;br /&gt;&gt; verweigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ich hätte darauf geantwortet: "Brötchen sind in den letzten 4&lt;br /&gt;Jahren um 50% teuerer geworden." Diese Aussage hat einen ähnlichen&lt;br /&gt;Sinnzusammenhang zur Frage.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Also Söder: Du nix Deutsch? - Deutsch vill gutt!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Aber die Antwort geht ja noch weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt; Es sollte demnach nicht diskutiert werden, ob ein&lt;br /&gt;&gt; Computerspiel als Kulturgut definiert wird , sondern ob&lt;br /&gt;&gt; es jugendgefährdend ist oder nicht. Gerade im 21.&lt;br /&gt;&gt; Jahrhundert ist es schwierig - auch bei Filmen und&lt;br /&gt;&gt; Musik - 'Kulturgut' klar zu definieren. Dies sollte in vielen&lt;br /&gt;&gt; Fällen dem einzelnen überlassen bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achwas?! Auf einmal soll jeder selber entscheiden können, was er für ich&lt;br /&gt;als Kunst einstuft (und diese Kunst konsumieren will) und ab wann er&lt;br /&gt;sagt, dass es ihm unter die Gürtellinie geht (und er es nicht&lt;br /&gt;konsumieren will)? Ist ja interessant - eine klare Aussage zur&lt;br /&gt;Abschaffung jeglichen Jugendschutzes.&lt;br /&gt;Hat der Mann auch seine Hirnzelle eingeschaltet, bevor er seinen Mund&lt;br /&gt;aufgemacht hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es geht ja noch weiter mit der Antwort:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt; Eine zu sorglose Ausdehnung des Begriffes Kulturgut&lt;br /&gt;&gt; auf Video- und Computerspiele darf nicht dazu führen,&lt;br /&gt;&gt; die Ansprüche und Notwendigkeiten des&lt;br /&gt;&gt; Jugendmedienschutzes zu vernachlässigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achwas - jetzt noch schnell die Kurve kriegen, wie?&lt;br /&gt;Auf jeden Fall ist das auch keine direkte Antwort auf die Frage. Es&lt;br /&gt;stand nämlich zur Diskussion, ob Computer spiele Kunst sein könnten und&lt;br /&gt;nicht, ob man mal eben lax den Begriff darauf ausdehnt, ohne dessen&lt;br /&gt;Wahrheitsgehalt zu überprüfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt; PC Games: Millionen von Menschen in Deutschland&lt;br /&gt;&gt; widmen sich in ihrer Freizeit mit Begeisterung&lt;br /&gt;&gt; Computer- und Videospielen. Nennen Sie uns bitte&lt;br /&gt;&gt; einen Grund, warum diese Menschen am 22.&lt;br /&gt;&gt; September ihre Stimme Ihrer Partei geben sollten.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Söder: "Die Union ist kein Spaß- und Spieleverderber,&lt;br /&gt;&gt; sondert setzt sich für den Schutz der Jugend und der&lt;br /&gt;&gt; Allgemeinheit ein. So wenden wir uns klar gegen jede&lt;br /&gt;&gt; Form des Extremismus - sei es in der Form von&lt;br /&gt;&gt; politischem Radikalismus, Videospielen,&lt;br /&gt;&gt; Internetverbreitung oder in der Gestalt von&lt;br /&gt;&gt; Computerspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Waahhh - ich fall gleich vom Stuhl mit 'nem Herzkasper!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Videospiele an sich sind also gleichzusetzen mit der RAF - oder noch&lt;br /&gt;besser mit Hitler, wie? Ja, alles verkappte Nazis und Apparatschiks, die&lt;br /&gt;Spiele spielen. Aber es wird im Laufe des Satzes ja noch besser: Eine&lt;br /&gt;Internetverbindung ist ebenfalls schon ein Extremer Akt - wow! Darf ich&lt;br /&gt;nach der Wahl erwarten, dass Deutschland vom Internet abgekappt wird und&lt;br /&gt;alle die die es nutzten in Gulags verfrachtet werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Mir ist klar, dass diese Aussagen kompletter Hirnriss sind und&lt;br /&gt;das meine Interpretationen selbstverständlich nur satirischer Natur sein&lt;br /&gt;können, weil einfach eine derartige Lage nie eintreten wird - auch mit&lt;br /&gt;der *grusel* CSU *grusel* nicht.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was aber nicht abgesprochen werden&lt;br /&gt;kann, ist die komplette Unfähigkeit dieses Menschen (Dr. Markus Söder,&lt;br /&gt;Vorsitzender der CSU-Medienkommission und Mitglied des Bayerischen&lt;br /&gt;Landtags).&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einerseits glänzt er mit Abwesenheit jeglicher Sachkenntnis&lt;br /&gt;und andererseits hat er noch nicht mal gelernt, wie man sich artikuliert&lt;br /&gt;und ein Gespräch führt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ein Gespräch wird von 2 Personen geführt -&lt;br /&gt;anderenfalls ist es eine Rede. Bei einem Gespräch sucht man den Bezug&lt;br /&gt;zum Gegenüber.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ralf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://groups.google.de/groups?q=%22markus+s%C3%B6der%22&amp;start=30&amp;amp;hl=de&amp;lr=&amp;amp;scoring=d&amp;selm=al9i9p%241o774g%243%40ID-8609.news.dfncis.de&amp;amp;rnum=33"&gt;http://groups.google.de/groups?q=%22markus+s%C3%B6der%22&amp;start=30&amp;amp;hl=de&amp;lr=&amp;amp;scoring=d&amp;selm=al9i9p%241o774g%243%40ID-8609.news.dfncis.de&amp;amp;rnum=33&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10322866-110787638728701185?l=nuernberger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nuernberger.blogspot.com/feeds/110787638728701185/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10322866&amp;postID=110787638728701185' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110787638728701185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10322866/posts/default/110787638728701185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nuernberger.blogspot.com/2002/06/also-sder-du-nix-deutsch.html' title='Also Söder: Du nix Deutsch?'/><author><name>nuernberger</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
